„Gibt keine Ausreden mehr”

Die Formel-1 hat David Richards ad acta gelegt und will sich nun wieder mehr um die Belange seines Subaru-Teams kümmern. Dort hat er alle Hände voll zu tun.

11. Januar 2008

Michael Heimrich

Die Stimmung zwischen Prodrive und Subaru war schon einmal besser. Nicht nur die anhaltende Erfolglosigkeit der Blauen schlägt den Japanern auf den Magen, auch die vielen Projekte von David Richards werden misstrauisch beäugt. Statt sich auf sein Hauptgeschäft – dem Einsatz des Subaru World Rally Team – zu konzentrieren, träumte der geschäftstüchtige Brite neben vielen Engagements auf der Rundstrecke auch vom Einstieg in die Formel-1.

Doch diesen musste er nun vorerst aufs Eis legen. Eigentlich hatte Richards geplant, 2008 mit Kundenautos von McLaren zu starten, doch dies untersagt das Concorde Agreement zwischen den Teams. Eine Eigenentwicklung kam für Prodrive aus Kostengründen nicht in Frage, der Traum von der Formel-1 ist vorerst ausgeträumt. „Ich werde jetzt all meine Energien dafür verwenden, dass unser Subaru-Team wieder funktioniert“, so Richards, der während der Autosport International Show in Birmingham klare Worte fand. „Man kann die Tatsachen nicht leugnen und es muss sich etwas ändern. Wie waren ein Team, dass ein halbes Dutzend Weltmeisterschaften gewann und in einer Saison mindestens ein halbes Dutzend Siege holte. Jetzt sind wir seit einigen Jahren erfolglos.“

HOFFNUNGSTRÄGER: Wird der neue Impreza WRC kein Siegertyp, wackelt die Zusammenarbeit zwischen Prodrive und Subaru 

Die Ursache darin sieht er nicht nur in der Teamstruktur und Fehlern der Entwicklungsabteilung. Eine Ursache sei auch die Basis für das World Rally Car von Subaru. „Man muss fairerweise sagen, dass unser aktuelles Auto fünf Jahre alt ist“, so Richards. „Wir gingen davon aus, dass das neue Modell viel früher kommen sollte. Aber es wird später in der Saison kommen und danach gibt es für uns keine Ausreden mehr. Die Entwicklung begann vor einem Jahr von Grund auf und wir haben alle unsere Ideen reingepackt.“

Wann der neue Impreza erstmals eingesetzt werden wird, ist zurzeit unklar. Die Fahrer wünschen sich eine möglichst rasche Ablösung des aktuellen Autos, doch in der Teamführung möchte man keine Blamage riskieren, sollte der S14 nicht zünden. „Wir werden das Auto in den nächsten Monaten der Öffentlichkeit zeigen und in der WRC noch vor Saisonende einsetzen“, vermied Richards genaue Aussagen.

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