Gardemeister bangt um Job

Durch den Ausstieg von Citroen und Peugeot könnte es auch für Toni Gardemeister eng werden. Der Finne will sich mit guten Leistungen für 2006 empfehlen.

30. März 2005

Michael Heimrich

Der Ausstieg von Citroen und Peugeot aus der Rallye-Weltmeisterschaft könnte auch Auswirkungen auf den Job von Toni Gardemeister beim Ford-Team haben. Denn sollte sich der Finne in diesem Jahr nicht nachhaltig für eine Verpflichtung im kommenden Jahr empfehlen, könnte er rasch durch seinen Vorgänger Markko Märtin wieder ersetzt werden.

Dieser hatte im vergangenen Jahr mehrfach sein Bedaueren bekundet, Ford in Richtung Peugeot zu verlassen, weil die Blauen ihm kein Angebot für 2005 machen konnten. Mit dem Ausstieg der Franzosen wäre Märtin ein möglicher Kandidat auf ein Ford-Cockpit, ähnlich wie sein ehemaliger Teamkollege Francois Duval, der bislang eine eher glücklose Saison bei Citroen fährt.

„Es ist sehr schlecht für den Sport, dass sie die Rallye-WM verlassen. Dadurch bleiben nicht mehr viele Teams übrig und die Fahrer werden es schwer haben ein Cockpit zu finden“, erklärt Gardemeister gegenüber crash.net. „Hoffentlich kommen neue Teams in die WRC, aber ich möchte auch weiterhin gute Resultate einfahren, um eine gute Chance für 2006 zu haben.“

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