Francois Duval hetzt Chris Atkinson

An der Spitze können sich Sebastien Loeb und Mikko Hirvonen nur noch selber schlagen. Doch dahint geht es noch einmal richtig zur Sache.

27. Januar 2008

Michael Heimrich

Vier Prüfungen in Folge müssen die Piloten auf der heutigen Schlussetappe ohne Service zurücklegen. Entsprechend zurückhaltend ging Spitzenreiter Sebastien Loeb die ersten Kilometer an. „Wir müssen alls Prüfungen mit den gleichen Reifen fahren“, erklärte der Weltmeister und fand trotz der traditionellen Strecke über den Col de Turini wenig Gefallen am Geschehen. „Ich war sehr vorsichtig unterwegs und Spaß hat es sicher nicht gemacht.“

Loeb kann sich dennoch entspannen. Mit über zwei Minuten führt er die Rallye Monte Carlo weiter sicher an. Auch der Zweitplatzierte Mikko Hirvonen fuhr besonders vorsichtig über die erste Prüfung. „Die Zuschauer machen einen guten Job und werfen an einigen Stellen ordentlich Schnee auf die Strecke. Da muss man ganz schön aufpassen“, so der Finne.

Viel Zeit zum Taktieren bleibt Francois Duval dagegen nicht. Er will heute über 20 Sekunden auf Chris Atkinson aufholen, um noch Dritter zu werden. Der Belgier legte am Morgen los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und nahm als schnellster Fahrer seinem Konkurrenten auf einen Schlag zwölf Sekunden ab. „Dabei habe ich nicht zu sehr attackiert“, wunderte sich Duval. „Aber heute geht es besser als gestern. Ich werde trotzdem nichts riskieren.“ 

UNTER DRUCK: Chris Atkinson liegt nur noch wenige Sekunden vor Francois Duval

Atkinson ärgerte sich über seinen verpatzten Start in den Finaltag. „Ich habe nicht genügen Grip gefunden und etwas Vertrauen verloren“, gab der Australier zu. „Aber ich will versuchen, meinen Speed jetzt zu steigern.“

Für Gigi Galli wurde die Fahrt über den Col de Turini fast zu einem Heimspiel. „Auch wenn ich mich auf das Fahrer konzentrieren muss, habe ich soviele italienische Flaggen gesehen“, freute sich der Stobart-Pilot über die Unterstützung. Galli, der weiterhin hinter Petter Solberg auf Platz sechs liegt, konnte den Abstand auf Verfolger Jean-Marie Cuoq weiter ausbauen und liegt nun 56.3 Sekunden vor dem Peugeot-Piloten. P-G Andersson haderte wie die Piloten vor ihm mit dem Gripniveau, bleibt aber weiterhin Achter.

Die Ergebnisse der Rallye Monte Carlo…
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