FIA reduziert die Reifenzahl

Für die sogenannten "Reifenflüsterer" im Starterfeld brechen guten Zeiten an. Die FIA reduziert die Anzahl der Reifen ganz erheblich. DMack und Michelin bleiben die beiden einzigen Zulieferer.

27. September 2011

Michael Heimrich

Das ist erst der Anfang. Ab 2012 sind maximal sieben Reifenwechsel im Verlaufe einer Rallye erlaubt. Pro Wechsel dürfen maximal fünf Reifen mitgeführt werden. Das ergibt eine Maximalzahl von 35 Reifen pro Rallye, in diesem Jahr waren es noch 48.

Doch die FIA geht noch weiter. 2013 und 2014 wird die erlaubte Anzahl um weitere 15 bis 20 Prozent reduziert, die Reifenhersteller sollen gleichzeitig die Haltbarkeit ihrer Produkte bei gleich bleibender Performance erhöhen. Die genauen Details der neuen Reifenregel für Prioritätsfahrer werden im Reglement der WM 2012 präzisiert.  Der Weltverband erhofft sich durch den Schritt weitere Kostensenkungen und damit verbunden, eine Verbesserung der Lage für Privatteams.

Obwohl die FIA auf die Wiedereinführung eines Einheitsreifens verzichtete, bleibt es bei nur zwei Zulieferern. Während Michelin vor allem die Spitze des Feldes abdeckt, konzentriert sich DMack auf die Ausrüstung der Privatiers. 

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