Erster WM-Sieg für Hirvonen

Während Mikko Hirvonen seinen ersten WM-Sieg feiert, kann auch Sebastien Loeb sich über den vorzeitigen Weltmeisterschaftstitel freuen.

29. Oktober 2006

Michael Heimrich

Ende 2004 schien die Rallyekarierre des jungen Finnen nach einem durchwachsenem Jahr beim Subaru-Werksteam beendet. Zwei Jahre später kann Mikko Hirvonen seinen ersten Sieg in der Weltmeisterschaft feiern, den er sich gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Petter Solberg erkämpft hat. „Ich kann es kaum glauben, es war ein tolles Wochenende“, freut sich der Ford-Werksfahrer im Ziel der letzten Wertungsprüfung.

Zwar konnte Solberg die Auftaktprüfung und letztlich zwei weitere Prüfungen der dritten Etappe gewinnen, doch der Ford-Pilot wusste darauf zu antworten, pushte und erstickte somit alle Ambitionen des Verfolgers mit ebenfalls drei Bestzeiten. Für Hirvonen endet ein glückliches Wochenende, dass beim Shakedown am Mittwochabend mit einem Elektrikschaden begann. „Ich kann es kaum glauben“, jubelt Teamchef Malcolm Wilson. „Es ist ein Traum. Zwar haben wir in der dritten Wertungsprüfung die Chance auf die Fahrermeisterschaft verloren, doch dafür haben wir vierzehn Zähler für die Herstellerwertung geholt.“

Marcus Grönholm schaffte zwar am letzten Tag den Sprung von Sieben auf Fünf, doch keiner der vor ihn fahrenden Teams machte am letzten Tag einen Fehler und der zweifache Champion erreichte das Ziel nicht auf dem Podest. Somit kann sich der verletzte Sebastien Loeb über den vorzeitigen Titelgewinn freuen, der in Australien vom viertplazierten Xavier Pons ersetzt wurde. Der Spanier bekam heute früh von der Teamleitung mitgeteilt Grönholm hinter sich zu halten und sich aus dem Kampf um die dritte Position mit Manfred Stohl herauszuhalten.

Der Österreicher zeigte sich glücklich mit der Wiederholung der dritten Position in Australien. „Ich mag diese Rallye“, so der OMV-Pilot. „Die Taktik war goldrichtig, wir begannen sehr vorsichtig und steigerten uns immer mehr.“ Für das OMV Peugeot Norway World Rally Team war es trotz des Ausfalls des Türkei-Dritten Henning Solberg ein tolles Wochenende, an dem Ilka Minor ihren fünfzigsten und das Bozian Team den hundersten Weltmeisterschaftslauf bestritt.

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