Erleichterung bei Michelin

Für Michelin besaß Jordanien eine besondere Bedeutung: Man hatte den vom Reglement erlaubten „Joker“ gezogen und erstmals den neuen Latitude Cross eingesetzt.

17. April 2011

Michael Heimrich

Der neue Pneu stieß bei Fahrern und Teams gleichermaßen auf breite Anerkennung. „Michelin hat einen fantastischen Job abgeliefert“, lobte beispielsweise Jari-Matti Latvala. „Der Reifen hält jetzt noch härteren Belastungen stand und ist unvermindert schnell.“ Sébastien Ogier ergänzt: „Die hohe Performance geht einher mit einer hohen Konstanz auch über längere Prüfungsdistanzen.“

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diesem Schotterspezialisten eine nochmals größere Widerstandsfähigkeit zu verleihen, ohne dadurch seine Schnelligkeit zu beeinflussen“, umschreibt Jacques Morelli, Leiter der Rallye-Aktivitäten bei Michelin Competition, die Herausforderung. „Dabei wäre es leicht gewesen, einfach nur die Flanken zu verstärken, doch dies hätte die Qualität der Rückmeldungen an die Fahrer sowie den Abrieb beeinflusst. Daher haben wir uns darauf konzentriert, neben den Seitenwänden auch die Laufflächenkonstruktion entsprechend anzupassen. So konnten wir Robustheit, Performance und Langlebigkeit zugleich verbessern.“

Tatsächlich zeigte der neue Latitude Cross eine nahezu unverminderter Schnelligkeit. Dies spiegelte sich auch in den Wertungsprüfungszeiten wieder. So absolvierte Mikko Hirvonen zum Beispiel die 20,44 Kilometer lange WP 15 „Mahes 1“ in 14.33,0 Minuten – und unterbot damit die Bestzeit aus dem Vorjahr, als noch mit leistungsstärkeren World Rally Cars und Pirelli-Reifen gefahren wurde, um 11,1 Sekunden. Dies entspricht einem Vorteil von 0,54 Sekunden pro Kilometer.

„Der neue Latitude Cross funktionierte hier in Jordanien sogar noch besser als bei unseren Testfahrten vor der Rallye Portugal“, analysiert Bertrand Doron, der zuständige Entwickler von Michelin Compétition. „Besonders erfreut hat uns dabei der geringe Abrieb. Selbst auf der mit 41 Kilometern besonders langen Prüfung ,Jordan River‘ ist es nur wenigen Fahrern gelungen, mehr als 40 Prozent dieses Pneus zu verschleißen.“

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