Jean Claude Gakwaya und Beifahrer Jean Claude Mugabo (Subaru Impreza STi N12) waren auf der zweiten Wertungsprüfung am Donnerstagabend rund einen Kilometer entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung unterwegs. Nach Angaben der Offiziellen war das Team etwa ab Kilometer 7,5 der Prüfung in falscher Richtung auf der Strecke unterwegs. Aus Sicherheitsgründen musste die Rallyeleitung daraufhin um 19:09 Uhr eine rote Flagge zeigen und die Prüfung für die nachfolgenden Fahrzeuge stoppen.
Bei der Anhörung erklärten Fahrer und Team, sie hätten aufgrund von Staub und Dunkelheit eine Abzweigung im Roadbook übersehen und seien zunächst geradeaus gefahren. Nachdem sie auf Barrieren gestoßen waren, hätten sie die Prüfung wieder bei Kilometer 7,5 erreicht – allerdings in entgegengesetzter Richtung. Zudem habe ein Streckenposten ihnen angeblich eine falsche Richtung gezeigt, wofür jedoch keine Beweise vorgelegt werden konnten.
Die Stewards werteten den Vorfall als klaren Verstoß gegen mehrere Artikel des WRC-Sportreglements. Besonders schwer wiegt, dass Fahrzeuge auf einer Wertungsprüfung grundsätzlich nur in der vorgesehenen Richtung fahren dürfen. Das Verhalten wurde als sicherheitsgefährdend eingestuft, weshalb die Disqualifikation als angemessene Strafe verhängt wurde.
