Duo Kuchar/Szczepaniak erreicht das Ziel auf Gesamtrang 12.

Beim ihrem zweiten Einsatz bei der Schweden Rallye, erreichte das polnische Duo Kuchar/Szczepaniak im Toyota Corolla WRC das Ziel auf einem guten zwölften Platz.

3. Februar 2002

Michael Heimrich

Der erst vor kurzem ins Hyundai-Werksteam berufene Tomasz Kuchar strahlte im Ziel der Schweden Rallye: ?Ich bin über das Ergebnis überglücklich. Außerdem ist es uns gelungen über das ganze Wochenende konstant ein hohes Tempo mitzugehen, was nicht einfach bei einem Weltmeisterschaftslauf ist. Ich hoffe, dass die Leute vom Hyundai-Werksteam meine Zeiten an diesem Wochenende gesehen haben und ich nicht nur bei den vier Asphaltrallyes mit einem Hyundai Accent WRC an den Start gehen kann. Vielleicht gelingt es uns ja bei einigen WM-Läufen auf Schotter teilzunehmen. Außerdem haben mein Co-Pilot und ich uns selbst bewiesen, dass wir vielleicht doch zu recht in ein Werksteam berufen wurden und wir einigermaßen mit den etablierten Fahrern mithalten können. Nun werden wir unser bestes auf Asphalt in Korsika versuchen."

Der Co-Pilot Maciej Szczepaniak sagte im Ziel: ?Das war wirklich eine schwierige Rallye. Der Schnee war am heutigen Tag fast schon weg und wir sind nur noch auf Matsch gefahren, was nicht ungefährlich mit Spikes ist. Es gab sogar eine Schrecksekunde, als wir in einer Kurve kurz von der Straße abgekommen sind. Nach einigen Sekunden waren wir allerdings wieder unterwegs, doch ich dachte schon es ist zu Ende. Deswegen bin ich sehr glücklich darüber, dass wir nun das Ziel erreicht haben und dann noch auf einen guten zwölften Gesamtrang. Das ist bisher unser bestes Ergebnis in der Weltmeisterschaft. Wir können schon zufrieden sein, da der Toyota nicht mehr weiterentwickelt wird und das Auto im Gegensatz zu den anderen startenden nicht der allerneuste ist."

Auf der letzten Wertungsprüfung der heutigen Abschlußetappe, der 40 km langen Hagfors-Prüfung erreichte das Duo des ?Polsat Rally & Racing Teams" einen guten zehnten Rang. Somit verbesserten sie sich noch zum Schluß auf den zwölften Gesamtrang. Im Ziel fehlten den beiden symphatischen Polen jedoch nur 0.8 Sekunden auf den Finnen Juuso Pykälisto, der ebenfalls mit einem Toyota Corolla WRC unterwegs war und elfter wurde.

Schnellster Privatier in einem WRC-Fahrzeug wurde der amtierende finnische Meister Janne Tuohino in einem Ford Focus WRC. Zwar lag der Finne bis zur letzten Wertungsprüfung noch in den Punkträngen, doch der schnell fahrende Schotte Colin McRae verdrängte Janne Tuohino auf den siebten Gesamtrang.
Als neunter erreichte Sebastian Lindholm in seinem Peugeot 206 WRC das Ziel. Einen guten zehnten Rang erreichte der Ford-Junior Francois Duval mit dem erfahrenen Co-Piloten Jean-Marc Fortin. Der Sieger der S1600-Kategorie in Monte Carlo wird auch bei der Korsika Rallye ein weiteres Mal mit dem Ford Focus RS WRC an den Start gehen.

Anfang März werden Tomasz Kuchar und Maciej Szczepaniak bei der Korsika Rallye mit einem Werks-Hyundai Accent WRC an den Start gehen. In den jetzt bis zur Rallye verbleibenden Wochen, werden sie noch einige Testmöglchkeiten haben, sich auf das neue Arbeitsgerät einzuschießen.

[mw]

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