Doppelausfall für Hyundai

Das Debüt des Hyundai i20 WRC ist vorzeitig zu Ende. Nachdem am Morgen bereits Thierry Neuville unfallbedingt ausgeschieden war, blieb Teamkollege Dani Sordo auf dem Weg zur fünften Prüfung mit einer leeren Batterie liegen.

16. Januar 2014

Michael Heimrich

Die Zielstellung war klar und deutlich formuliert. So viele Kilometer wie möglich sollten die Hyundai-Piloten abspulen, um wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des i20 WRC zu gewinnen. Doch die Ansage von Teamchef Michele Nandan wurde beim WM-Debüt nicht umgesetzt.

Bereits auf der ersten Prüfung fiel Thierry Neuville nach einem Unfall vorzeitig aus. „Wir sind enttäuscht, weil wir beschlossen hatten, dass er aufgrund der schwierigen Bedingungen behutsam ins Rennen geht“, sagte Teammanager Alain Penasse. „Thierrys Zwischenzeit war um 4,5 Sekunden schneller als jene von Sebastien Ogier, das ist eine Menge. Ich denke, vielleicht ist er etwas zu schnell gestartet und hat die winterlichen Verhältnisse nicht berücksichtigt.“

Neuville nahm die Schuld für seinen Ausfall voll und ganz auf sich. Aber Trübsal blasen kommt nicht in Frage. „Das muss man akzeptieren. Natürlich möchte ich mich beim Team entschuldigen. Alle haben hart dafür gearbeitet, hier am Start zu sein. Ein Jahr Arbeit und die letzten Tage waren wirklich anstrengend. Aber es hat nicht sollen sein. Es bleiben noch einige Rallyes übrig und ich bin sicher, wir werden noch einige gute Resultate dieses Jahr sehen. Das Auto scheint ja nicht so schlecht zu funktionieren”, sagt Neuville. „Jetzt haben wir ein paar Tage mehr Zeit, um uns auf Schweden vorzubereiten … Da geht’s wieder weiter.“

Am Nachmittag erwischte es auch noch Dani Sordo. Der Spanier blieb auf dem Weg zur fünften Prüfung mit einer leeren Batterie liegen. Weil es bei der Monte keine Rally2-Regel gibt, muss das Team bereits die Heimreise antreten.  „Natürlich ist man enttäuscht, wenn die Rallye so früh endet und wir teilweise eine so gute Leistung abliefern konnten“, sagte Sordo. „Auf der vierten Prüfung gelang uns noch die zweitbeste Zeit und auf dem Weg zum nächsten Abschnitt hielten wir an um den Reifendruck zu prüfen. Doch das Auto sprang nicht mehr an. Wir versuchten das Problem zu finden, konnten aber nichts zu tun. Ein frustrierendes Ende.“

Teamchef Michel Nandan zeigte sich nach außen gelassen. „Hyundai Motorsport existiert erst seit einem Jahr. Bislang konnten wir 8.000 Testkilometer mit dem i20 WRC abspulen, aber die Monte war unser erster echter Test und wir müssen davon lernen und die positiven Dinge mit nach Schweden nehmen.“
  

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