Die Regeln der WM 2010

Auf der heutigen Sitzung des FIA-Weltrats wurden folgende Beschlüsse für den Ablauf der Rallye-Weltmeisterschaft 2010 getroffen.

21. Oktober 2009

Michael Heimrich

a) Es gibt keine Beschränkung in der minimalen und maximalen Länge einer Prüfung.

b) Zwischen zwei Servicepausen sollen maximal 80 Wertungskilometer liegen.

c) Die Gesamtlänge der Wertungsprüfungen eines WM-Laufs sollen zwischen 300 und 500 Kilometer liegen.

d) Während der Rallye soll es einen Hauptserviceplatz geben. Veranstalter können aber bei der FIA einen Umzug während der Rallye beantragen.

e) Alle teilnehmenden Autos, inklusive der aktuellen WRCs sind für die Herstellerwertung zugelassen.

f) Eingeschriebene Hersteller – vorher M1-Teams – müssen an allen WM-Läufen mit zwei Autos teilnehmen und dabei in 2009 homologierte Fahrzeuge benutzen.

g) WRC-Teams – vorher Hersteller-Teams oder M2-Teams – müssen an acht Läufen teilnehmen, inklusive eines außereuropäischen Laufs und der Türkei, mit einem oder zwei Autos. Sie können Fahrzeuge einsetzen, die auch vor 2009 homologiert wurden.

h) PR-Aktivitäten sollen während des Trainings und der Rallye stattfinden. Die Teams sollen künftig auch Autogrammstunden während des Service zur Halbzeit einer Etappe anbieten.

i) Die Organisatoren sind angehalten, die technische Abnahme als eine Event für die Öffentlichkeit zu gestalten und Medien Zugang zu gewähren.

j) Der Servicepark kann so gestaltet werden, dass Zuschauer auch von der Rückseite an den Service eines Teams gelangen, um die Fans näher ans Geschehen zu bringen.

k) Sind die nötigen Sicherheitsvorkehrungen geschaffen, sind Nachtprüfungen wieder erlaubt, Bedingung ist jedoch, dass diese nicht am Ende einer ganzen Etappe stattfinden.

l) Der Shakedown kann künftig auf einem Teil einer Prüfung stattfinden
m) Die maximale Verspätung an einer Zeitkontrolle wurde von 15 auf 30 Minuten erhöht. Die maximale Verspätung für eine Etappe beträgt weiterhin 30 Minuten.

n) Autos mit einer nationalen Homologation, auf deren Basis aber an der Weltmeisterschaft teilnahmeberechtigte Fahrzeuge entstanden sind, dürfen künftig in einer nationalen Wertung starten.

o) Nennungsschluss für jeden WM-Lauf ist vier Wochen vor dem Start. Im Moment beträgt der Abstand fünf Wochen, wobei Privatiers noch sieben Tage vorher ihre Nennung abgeben können.

Folgende Punkte wurden diskutiert, jedoch zurückgestellt:
Die Möglichkeit, die Hersteller-Wertung in eine Team-Wertung umzuwandeln ist besser geeignet für das Jahr 2011, wenn die neuen Regeln für die WRC eingeführt werden. Weiterhin muss diskutiert werden, wie der Shakedown zu einem PR- und Media-Event umgewandelt wird und ob man dabei die Startreihenfolge der Top-Team ausfahren kann. Ein Podium am Ende jeder Etappe, abhängig von einem Bonuspunkte-System. Weitere Studien sind erforderlich was die Weltrangliste für Fahrer angeht, die kompatibel mit den jeweiligen Punktesystem der nationalen Meisterschaften sein soll.

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