Deutsche Junioren trumpfen auf…

Die deutschen Junioren beweisen, daß auch sie dem internationalen Rallye-Circus gewachsen sind. Allen voran Sven Haaf.

23. August 2002

Michael Heimrich

Haaf legt einen Traumstart auf der ersten Etappe der ADAC Rallye Deutschland hin. Der 29 Jahre alte Citroën-Pilot beendete die erste von drei Etappen als Führender.

?Ich wollte auf einer Spitzenposition in Baumholder in die zweite Etappe starten. Dass mich jetzt sogar alle jagen werden, ist mehr, als ich zu hoffen gewagt hatte?, erklärte Haaf. ?Die Strecke war heute extrem rutschig. In der ersten Prüfung zerstörte ich mir die Felge vorne rechts am Randstein, in WP 2 folgte ein weiterer Felgenschaden, in der nächsten Prüfung drehten wir uns bei hoher Geschwindigkeit. Dann ließen wir es zwei Prüfungen lang etwas ruhiger angehen.?

Ein weiterer Deutscher ist derzeit auf Rang 6 bei den Junioren. Hier hat sich Nicki Schelle auf dem Suzuki Ignis einen Rang unter den Top Ten gesichert. Schelle verlor viel Zeit als er seitlich mit der Fahrertür einen Pfahl touchierte.

Pech derweil für Carsten Mohe, der mit Motorporblemen zu kämpfen hat. ?Wir hatten auf der letzten Wertungsprüfung schon große Probleme mit dem Motor. Die Leistung wurde immer schwächer, wir verloren insgesamt um die 8 Minuten. Ich war heilfroh es mit dem Auto noch in die Servicezone geschafft zu haben.? sagt Carsten Mohe. Holger Knöbel, der mit seinem Polo bei den Junior-WM-Fahrern gestartet ist, überschlug sich auf WP2, konnte aber mit Zuschauerhilfe die Rallye fortsetzen, musste aber später mit Öldruckproblemen aufgeben.

In der Gruppe N dominieren ganz klar die neuen Mitsubishi Evo 7. Allen voran der Belgier Peter Tsjoen. Hinter Tsjoen liefern sich Kristian Sohlberg und Sandro Wallenwein einen spannenden Kampf um die Plätze. Mehrmals wechselte die Führung, doch nach acht gefahrenen WP´s hat Sohlberg die Nase vorn. Aus deutscher Sicht belegt Hermann Gassner Rang vier, Frank Färber Rang fünf und Marcus Hesse Rang sechs.

In der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2 Liter, in der auch die Junior-Cup-Piloten eingereiht sind, führ Horst Rotter, der nach seinem Sieg in der Eifel wie beflügelt zu sein scheint. Hinter Rotter klafft ein riesiges Locj in Form von 3:40,6 Minuten auf Frank Höhner, der sich den zweiten Rang von Citroen-Junior Ronny Amm erkämpfte. Amm lag bis dahin auf einem hervorragenden zweiten Rang in dieser Klasse und zeigte abermals seine Stärke. Peter Corazza ließ es nur verhalten angehen und belegt derzeit Rang fünf nach Lars Myslewitz.

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