Citroën: Krise hat keinen Einfluss

Die in der Vorwoche bekannt gegebenen harten Sparmaßnahmen des PSA-Mutterkonzerns sollen keinen unmittelbaren Einfluss auf das WM-Programm von Citroën haben.

18. Juli 2012

Michael Heimrich

Der PSA-Konzern steckt in der Krise und muss viele tausend Mitarbeiter entlassen. Um Überkapazitäten abzubauen, wird sogar ein ganzes Werk geschlossen. Prompt geisterte das Gerücht durch die Medien, die PSA-Tochter Citroën könnte das WM-Programm vorzeitig stoppen, ähnlich wie es bereits die Schwestermarke Peugeot mit dem Langstreckeneinsatz machte.

"Die Erklärung hat keinen Einfluss auf unser WM-Programm", erklärte ein Teamsprecherin gegenüber Autosport. "Wir versuchen natürlich uns Bestes, um die finanzielle Hilfe seitens Citroëns in unserem Gesamtpaket zu reduzieren."

Weiterhin Unklarheit besteht über den Verbleib von Sebastien Loeb. Der Weltmeister besitzt in seinem bis 2013 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel am Ende der diesjährigen Saison. Eine Fortsetzung seiner einmaligen Karriere könnte auch den Verbleib von Citroën in der Rallye-WM zusätzlich absichern. "Wenn er weitermacht, denn dann macht auch Citroën weiter", ist sein ehemaliger Teamkollege Sebastien Ogier überzeugt. 

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