‚Bosse‘ verteidigt Führung

Marcus Grönholm behält weiterhin die Führung bei der Rallye Finnland, doch Weltmeister Sebastien Loeb lässt sich nicht abschütteln und bleibt in Lauerstellung.

5. August 2005

Michael Heimrich

Vorjahressieger Marcus Grönholm wird seiner Favoritenrolle beim Heimspiel in Finnland weiter gerecht. Der Peugeot-Pilot übernahm am Morgen die Führung in der Gesamtwertung und verteidigte diese bis ins Ziel. Aber es war ein hartes Stück Arbeit für ‚Bosse‘.

Gleich zu Beginn wäre er beinahe in einen Graben gerutscht, dann drang Wasser in den Fußraum seines 307 WRC und zu guter Letzt verletzte sich Co-Pilot Rautianen beim Sprung über über eine gewaltige Kuppe. Die restlichen Kilometer der fünften Prüfung konnte er keinen Aufschrieb mehr vorlesen und musste sich ärztlich behandeln lassen.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Grönholm nicht. Sebastien Loeb setzte den Spitzenreiter immer wieder unter Druck und konnte seinen Rückstand auf nur noch 4.1 Sekunden verkürzen. In der letzten Prüfung verlor der Franzose jedoch 1.7 Sekunden auf den Finnen. Trotzdem zeigt der Weltmeister in Finnland eine beachtliche Leistung und kann die Finnen auf ihren Prüfungen deutlich in die Schranken weisen. „Mein Auto ist einfach perfekt, sonst wäre so eine Leistung nicht möglich“, lobte Loeb sein Team.

Petter Solberg verliert nach einem Fahrfehler seine dritte Position an Markko Märtin, auch Toni Gardemeister gelingt es in der nur 2.06 Kilometer langen Abschluss-WP am Norweger vorbeizukommen. Der Este scheint von neuen Dämpfern im 307 WRC zu profitieren, die ihm ein deutlich besseres Fahrgefühl geben. Hinter Solberg platziert sich der Ford-Pilot Mikko Hirvonen, der von Teamchef Malcolm Wilson für die Herstellerpunkte nominiert wurde.

Auf Rang zwölf liegt der Österreicher Manfred Stohl, der jedoch nicht alles riskiert. „Wir nehmen bislang sicher noch nicht 100 Prozent Risiko“, sagte der OMV-Pilot. Dahinter belegt Armin Schwarz die dreizehnte Position, der in der letzten Prüfung den Zuschauern eine Gala-Vorstellung geboten hat und trotzdem eine gute Zeit erzielte. Über elf Minuten Rückstand fing sich Antony Warmbold in der siebten Wertungsprüfung wegen auftretender Probleme am Fly-by-Wire ein, was ihn auf den fünfzehnten Gesamtrang zurückwarf.

Die Liste der Ausfälle auf der ersten Etappe ist lang. Roman Kresta strandete mit einem Elektronikdefekt, konnte jedoch die Fahrt mit einem großen Rückstand wieder aufnehmen. Gigi Galli schied nach einem Unfall aus, Jani Paasonen blieb mit gebrochener Radaufhängung liegen und Chris Atkinson warf seinen Subaru spekatkulär ins Unterholz.

[sideways=82]Aktuelle Ergebnisse…

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