‚Blinder‘ Märtin beeindruckt

Auch wenn ihm die Motorhaube seines Ford Focus fast vollständig die Sicht nahm, ließ sich Markko Märtin nicht nehmen, die viertschnellste Zeit zu fahren.

6. Juni 2003

Michael Heimrich

„Wir schlitterten in ein Gebüsch. Als wir wieder herauskamen, flog die Motorhaube auf die Windschutzscheibe, zerstörte diese und legte das Dachventilationssystem lahm“, erklärte Markko. „Ich konnte nicht mehr als 40 Meter vor uns sehen. Im Cockpit wurde es unwahrscheinlich heiß, weil wir ja keine frische Luft mehr durch den Dachventilator bekamen.“

„Ich lenkte das Auto dorthin, wo ich dachte, das dort die Kurven seien. Wir konnten nicht richtig vorausschauen und hatten auch keine Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob wir auch die richtige Linie fahren“, meinte der Este weiter. „Ich reagierte einfach auf das, was ich vor mir noch sah. Ich kam mir wie ein blinder Mann vor, der versucht, ein Auto zu fahren. Glücklicherweise haben wir das alles einigermaßen hingekriegt. Ich dachte niemals daran, anzuhalten und zu versuchen, die Haube zu schließen.“

Unglaublich, aber war: Märtin war auf dieser Prüfung lediglich sechs Sekunden langsamer als der schnellster Pilot auf dieser Prüfung, Peugeot-Pilot Harri Rovanperä.

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