307-Premiere doch zu früh?

Zwar liegt Marcus Grönholm in der WM-Wertung auf Rang drei, aber bei Peugeot hatte man größere Hoffnungen in die Premiere des 307 WRC gesteckt.

6. April 2004

Michael Heimrich

Nach drei Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft 2004 ist klar: Der neue Peugeot 307 WRC ist zwar schnell, aber auch extrem anfällig. Marcus Grönholm verlor mehrmals durch eine defekte Servolenkung wertvolle Zeit und einen möglichen Sieg. Jetzt gab Teamchef Jean-Pierre Nicolas zu, dass man das Vorgängermodell 206 WRC wohl ein wenig zu früh in Rente geschickt gat.

„Ende November haben wir die sehr schwierige Entscheidung getroffen, den 307 WRC bereits beim Saisonauftakt in Monte Carlo einzusetzen, obwohl das Auto noch nicht bereit war“, erklärte der Franzose. „Wir wußten, dass unser Fahrzeug konkurrenzfähig ist, aber erst während einer Rallye erkennt man die Probleme. Wir haben einen Fehler gemacht, als wir dachten, wir könnten schnell Siege holen.“

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