Premiere des Grande Punto R3D

Spekuliert wurde schon länger, bei der BP Ultimate Rallye ist es soweit: Michael Böhm wird mit einem nagelneuen Auto in den Kampf um den Titel in der Alternativ-Klasse eingreifen.

3. September 2007

Michael Heimrich

Teamchef Christian Böhm hat gemeinsam mit Fiat Österreich alle Beziehungen spielen lassen bei Abarth den Kit für den ersten Fiat Grande Punto R3D in Österreich geordert. Über die Sommermonate hat die Mechaniker-Crew in unermüdlichem Engagement den Grande Punto „auf die Beine“ gestellt. Für die Österreich-Premiere hat man sich die Rallye des Sponsors BP Ultimate ausgesucht, bei der auch der Fiat Stilo als Vorauswagen im Einsatz sein wird.
 
„Es war nicht ganz einfach und es hat länger gedauert als angenommen, aber wir haben es knapp geschafft“, so Christian Böhm. „Das Auto basiert auf einem Modell, das von Fiat für die WM 2008 und einen Fiat-Markenpokal in Italien gebaut wird, mit eingeschweißter Sparco Werks-Zelle, 350 Millimeter Brembo-Bremsen, sequentiellem SADEV-Getriebe und einem 8-Ventil Fiat Dieselmotor. Dieser Motor hat im italienischen Cup an die 180 PS, aber leider ist es uns auf Grund des Zeitmangels nicht gelungen mehr Leistung rauszuholen, das wir das Seriensteuergerät verwenden mussten. Der Punto ist zwar etwas leichter als der Stilo, leider ist das Getriebe aber nur auf 165 km/h übersetzt. So gesehen haben wir bei der bp ultimate Rallye das „schwächste“ Auto im Diesel-Feld, werden aber trotzdem versuchen, so weit vorne wie möglich zu landen.

Mit großer Spannung wurden von FIAT Austria Racing die ersten Tests mit dem Fiat Grande Punto R3D erwarten. Knapp eine Woche vor der bp ultimate Rallye in Krumbach war es soweit. Patrick Breiteneder, der im Vorjahr einen Stilo Fiat Austria Racing Teams pilotierte organisierte eine “Test-Sonderprüfung” über 3,5 Kilometer. So konnte Michael Böhm den funkelnagelneuen Punto unter Rennbedingungen testen.

“Als ich den Punto das erste mal sah war ich mehr als beeindruckt. Was unsere Mechaniker in knapp zwei Monaten gebaut haben ist beinahe zu schön um damit Rallye zu fahren. Ein Traum von einem Rallyeauto, das perfekt gebaut und hervorragend lackiert ist. Die ersten Meter waren schon etwas gewöhnungsbedürftig. Das sequentielle Sadev-Getriebe ist zwar schneller zu schalten aber ich brauche noch Übung. Die Bremsen sind bissiger als im Stilo und es bedarf noch einiger Einstellarbeiten, damit  sie an meine Fahrweise angepasst sind. Da der Punto um 10 Zentimeter schmaler und auch um 10 Zentimeter kürzer ist als der Stilo, ist das Fahrverhalten entsprechend nervöser. Nach den ersten Tests bin ich sehr beeindruckt und muß mich sicher noch eingewöhnen. Man darf nicht gleich von beginn an Zeiten wie mit dem Stilo erwarten, aber nach zwei Rallyes müsste ich mich umgestellt haben. Für die bp ultimate Rallye ist es wichtig, dass wir ins Ziel kommen und  Punkte sammeln”, erklärte Michi Böhm.

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