ÖM: Der kleine Löwe brüllt wieder

David Doppelreiter wird mit seinem Peugeot 206 Super 1600 bei der Bosch Rallye an den Start gehen. Rallye-Magazin.de hat sich mit dem österreichischen Nachwuchstalent unterhalten.

16. Mai 2002

Michael Heimrich

[b]Neben deinem Projekt in der Junioren WM wirst du auch bei der Bosch Rallye in der Steiermark an den Start gehen. Wie kommt es dazu?[/b]

Es war von Anfang an geplant, dass ich zusätzlich zur Junioren WM die eine oder andere Rallye in Österreich bestreite, und da Bosch ein sehr wichtiger und treuer Partner meines Super 1600 Projekts und auch Namensgeber der Veranstaltung ist, lag diese Entscheidung sehr nahe. Nach der langen Pause freue ich mich schon riesig darauf wieder einmal im Wettbewerbsauto zu sitzen und noch dazu vor heimischen Publikum zu fahren.

[b]Wie schätzt du deine Chancen gegen die stärkeren Gruppe N und Diesel Autos ein?[/b]

Die Streckenführung der Rallye kommt unserem Auto nicht entgegen, es gibt sehr viele lange Geraden und da können die Gruppe N und Diesel Autos ihre Trümpfe voll ausspielen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Spitzengeschwindigkeit meines Peugeots fast 30 km/h niedriger ist, als die des VW Golf TDI mit dem ich letztes Jahr in der ÖM gefahren bin und das ist natürlich kaum wett zu machen. Sollten die Bedingungen feucht oder nass sein, sind wir gegen die allradgetriebenen Mitsubishis ohnehin chancenlos. Trotz alledem werde ich mein Bestes geben und den Zuschauern eine tolle Show bieten.

[b]Wie beurteilst du den Zweikampf an der Spitze der ÖM zwischen Raphael Sperrer und Manfred Stohl?[/b]

Ich verfolge natürlich jede Veranstaltung sehr gespannt. Die beiden liefern sich wirklich ein tolles Duell, was für die gesamte Meisterschaft unheimlich wichtig ist, denn langweilig wird?s bestimmt nicht. Ich kann aber beim besten Willen keine Prognose abgeben, wer am Ende die Nase vorne haben wird.

[b]Rechnest du in Zukunft mit mehr Super 1600 Konkurrenz in Österreich?[/b]

Ja, definitiv. Das Interesse an der österreichischen Meisterschaft ist sowohl von Seiten der Zuschauer als auch der Medien sehr groß. Ein Super 1600 Einsatz ist wesentlich kostengünstiger als ein Wrc Einsatz. Deshalb denke ich, dass die Importeure und Privatfahrer in Zukunft verstärkt darauf setzen werden

[b]Vielen Dank für das Gespräch[/b]

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