Gruppe-N völlig offen

Gruppe-N-Leader Hermann Gassner fährt in Deutschland, daher sind Stengg, Haneder und Zellhofer die neuen Favoriten im Kampf der seriennahen Fahrzeuge.

10. Juni 2005

Michael Heimrich

Der Deutsche Hermann Gassner, der zuletzt in der Steiermark einen Sieg und einen zweiten Platz einfahren konnte, führt in der Meisterschaft mit 13 Punkten auf seine Verfolger. Er kann es sich also leisten bei einem deutschen Meisterschaftslauf an den Start zu gehen, ohne seine Führung in Österreich zu verlieren.

Wer sind nun bei der Castrol Rallye die Sieganwärter um den Gruppe N-Sieg. Zieht man die zuletzt gefahrenen Zeiten heran, so fährt Willi Stengg zurzeit am Stärksten. Prüft man die Verlässlichkeit und Gleichmäßigkeit, so muss man dem Oberösterreicher Ernst Haneder sehr gute Chancen einreichen. Er wurde im letzten Jahr mit einem wesentlich schwächeren Wagen Fünfter bei der Castrol-Rallye.

Wenn aber Vorjahrsmeister Martin Zellhofer seinen Tag hat, dann ist er jederzeit in der Lage beide genannten Piloten zu schlagen. Es ist also mit einem sehr spannenden Dreikampf an der Spitze zu rechnen.

Prüft man den Rest des Gruppe N-Feldes, dann muss man den Namen des Slowenen Tomaz Kaucic auf Subaru Impreza WRX herausstreichen. Er wurde in der Steiermark einmal Dritter und einmal Fünfter. Dann ist Mitropacupsieger Claudio de Cecco zu erwähnen, der diesmal in Kärnten mit einem Gruppe N Subaru Impreza STI antritt. Wieweit von der Marke Subaru her, Kris Rosenberger in den Spitzenkampf eingreifen kann, bleibt noch abzuwarten. Der Niederösterreicher hat die Meisterschaft bereits abgeschrieben, fährt also ohne Druck, es geht nur um ein gutes Ergebnis in Kärnten.

Wenn ihn die Mechanik an seinem Mitsubishi nicht im Stich lässt, ist auch Walter Kovar immer für Spitzenplätze gut. Franz Wittmann junior könnte mit seinem vorhandenen Talent auch wieder einmal in der Lage sein, ein Top Ten Ergebnis zu erreichen. Recht beständig ist heuer Christian Lippitsch unterwegs. Er sammelte bei den letzten Läufen fleißig Punkte für die Meisterschaft und hat damit den Wechsel vom Diesel in die Gruppe N, damit erfolgreich vollzogen.

Toto Wolff der Wiener, sollte die Probleme an seinem Auto von der Steiermark, überwunden haben. Dort wurde seine Fahrt durch nicht bekannte Leistungsprobleme eingebremst, man hat alles kontrolliert und die Fehlerquelle ausgeschaltet. Damit sollte Wolff bei der Castrol Rallye wieder sehr positiv unterwegs sein.

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