Grünes Licht für Erdgas-S2000

In letzter Minute gibt es grünes Licht für den Start von Manfred Stohl im CNG Peugeot 207 S2000 bei der BP Ultimate Rallye.

7. April 2010

Michael Heimrich

Auch wenn die Devise der BP Ultimate Rallye, des ersten Staatsmeister-schaftslaufes der Saison, „Alle gegen Baumschlager“ heißt, so wird es für den Skoda S2000-Piloten mit großer Wahrscheinlichkeit keine Solo-Show. Jedoch im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen Raimund Baumschlager seine Prognose sehr zurückhaltend definierte, lässt der achtfache Staatsmeister in diesem Jahr mit einer sehr deutlichen Ansage aufhorchen. Auch wenn diese von Co-Pilot Thomas Zeltner überbracht wurde: „Am liebsten würde er alle Prüfungen gewinnen. Das wird nicht ganz leicht – aber wir wollen die Rallye gewinnen und am Ende hoffentlich auch die Meisterschaft. Der olympische Gedanke reicht nicht – wir sind eigentlich jedes Jahr gefahren, um zu gewinnen.“

Doch gerade im Vorjahr blieb Baumschlager im Lavanttal das Gewinnen versagt. Damals triumphierte Andreas Waldherr, der auch heuer wieder den VW Polo S2000 zum Einsatz bringt. Aber diesmal strebt der Niederösterreicher nicht nur nach dem Gewinn der BP Ultimate Rallye: „Ich habe im Vorjahr gewonnen und den Raimund in Schach halten können – ich möchte mir dort also auch nicht die Landschaft anschauen, ich will dort gewinnen.“

Besonders gespannt darf man auf die Premiere des erdgasbetriebenen Peugeot 207 S2000 von Manfred Stohl sein. Praktisch in letzter Minute kam die Freigabe der OSK. Inwieweit der Gruppe-N-Weltmeister von 2000 in der Lage sein wird, ums Podium mitzukämpfen, bleibt abzuwarten. Jedoch hat der Wiener gerade bei schwierigen Rallyes oft genug bewiesen, dass er auch mit unterlegenen Boliden ganz vorne mitfahren kann. Stohl selbst ist jedenfalls zuversichtlich: „Das Projekt mit dem Peugeot ist ein Schritt, die Gruppe N-Autos aus eigener Kraft schlagen zu können.“

Seitens der Mitsubishi-Armada ist an erster Stelle Andreas Aigner zu nennen. Der Gruppe N-Weltmeister von 2008 gibt auch eine klare Kampfansage ab: „Dass wir vom Papier her keine Chance haben, ist jedem klar – ich kann in meiner Position aber nicht sagen, nur auf das Podium zu wollen. Daher geben wir wie immer 120 Prozent.“ Dorthin wollen natürlich auch Patrick Winter, ÖM-Heimkehrer Beppo Harrach und der deutsche Rallye-Haudegen Hermann Gassner. Letzterer kann zwar nicht in der ÖM punkten, ist aber jederzeit für eine Topplatzierung gut, wie er bereits mit seinem Sieg 2003 bei der BP Ultimate Rallye im Lavanttal bewiesen hat.

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