Glück im Unglück für jS-Team

Das jS - Rallyteam fuhr nach dem tollen Ergebnis bei der BOSCH Rallye und den damit verbundenen 5 Gruppe A - Meisterschaftspunkten hoch motiviert nach Kärnten zur CASTROL Rallye.

23. Juni 2004

Michael Heimrich

Am Ende des letzten Besichtigungstages gab es leider am Besichtigungs-Lancia einen Halbachs-Schaden und so begann eine Rallye, welche von Anfang an unter keinem guten Stern stand.

Zunächst hatte das jS – Rallyeteam (Josef Schrott und Klaus Kral) sich für die falschen Reifen (Regenreifen) entschieden, war doch zuvor ein heftiges Gewitter über dem Start der SP 1 niedergegangen. Doch auf der Sonderprüfung stellte sich heraus, dass doch mehr trockene Stellen, als nasse und rutschige, zu bewältigen waren.

Doch die Reifen ware nicht das grösste Problem. Schon auf der Sonderprüfung 1 stand das Team für ca. 8 Minuten neben Strecke, weil die Sicherung der Benzinzufuhr defekt wurde und bis das Problem lokalisiert und behoben werden konnte, vergingen wertvolle Minuten und so war an eine Top-Platzierung nun schon nicht mehr zu denken. Aber die Rallye sollte noch lange dauern.

Allerdings kam für das Team, welches unter www.js-rallye.at in Kürze wieder Fotos und Videos online stellen wird und sich über jeden Gästebucheintrag freut, auf der Sonderprüfung 2 (Gurk – Strassburg) das abrupte und heftige Ende.

Auf einer Kuppe erwischte das Team die falsche Linie und so flog der wunderschöne gelbe Lancia Delta Integrale Evo 3 mit der Beifahrerseite gegen eine Fichte und drehte sich danach in der Luft um 270 Grad und kam auf einem riesigen Stein zum Liegen, welcher die Bodenplatte mittig um 90 Grad aufbog.

Das Team, welches bei dem Abflug glücklicherweise bis auf einige Prellungen unverletzt davon kam, bedankt sich bei der Feuerwehr Pisweg für die sehr schnelle Hilfe und die sehr freundliche Aufnahme und gratuliert recht herzlich dem Team Peter Ölsinger und Daniela Bayer zum tollen 15. Gesamtrang bei dieser wohl schwersten Rallye im österreichischen Kalender, noch dazu bei diesen Witterungsverhältnissen.

Das Betreuerteam Forstenlechner Rennsporttechnik hat nun sehr viel Arbeit vor sich, um den Lancia bis zum Jutta Gebert memorial – Rallyesprint im August wieder flott zu bekommen, den diesen möchte das jS – Rallyeteam doch sehr gerne fahren, sollte es sich mit dem Auto ausgehen. Und der nächste ÖM – Lauf, die Steiermark-Rallye in Admont, ist auch fix eingeplant.

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