„Eine Rallye wie im Bilderbuch“

Wenn am Freitag in Rohr im Gebirge die Schneebergland-Rallye 2012 losgeht, steht die gesamte Haute-Volée des österreichischen Rallyesports am Start. Fast 90 Prozent Schotter warten auf die Piloten.

10. Juli 2012

Michael Heimrich

Ehe am Freitag, dem 13. Juli, um 13 Uhr vor dem Hotel Kaiser Franz Josef in Rohr im Gebirge der Startschuss zum fünften Rallye-Staatsmeisterschaftslauf fällt, dürfen die Piloten am Donnerstag davor ihre Besichtigungsfahrten absolvieren. Von 8 Uhr früh bis 20 Uhr am Abend werden die großteils völlig neu adaptierten Streckenteile freigegeben. Jedes Team hat die Möglichkeit, bis zu drei Mal über die einzelnen Prüfungen zu fahren, um für das Rennen einen möglichst perfekten Schrieb erstellen zu können.

„Das wird die perfekteste Rallye der Saison“, ist Mitinitiator Gerwald Grössing überzeugt. „Klein, kompakt und hochwertig“, nennt der Mitsubishi-Pilot die kommende Punktejagd vor seiner Haustür. Tatsächlich lässt die Schneeberg-Rallye in Bezug auf Kompaktheit aufhorchen, liegen die Sonderprüfungen doch lediglich maximal 15 Kilometer auseinander. Grössing: „Damit fällt für uns Piloten ein wesentlicher Stressfaktor weg und wir können uns auf das Wesentliche, nämlich auf die Wertungsfahrten an sich konzentrieren.“

Dass die Schneebergland-Rallye, die zum dritten Mal absolviert wird, das uneingeschränkte Mekka für Schotter-Freaks bleibt, dafür sorgt wiederum ein Anteil von fast 90 Prozent des losen Untergrunds. Am Freitag betragen die Schotterstücke 70 Prozent, am Samstag ganz und gar 100 Prozent. „Somit wurde hier das geschaffen, was man eine echte Rallye nennen kann –massenhafte Drifts und Action pur, einfach ein Leckerbissen für alle Motorsportfans“, verspricht Claudia Bidlas, die erstmals dem Organisationskommitee eines Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs vorsteht.

Die Antwort der Piloten auf eine solch außergewöhnliche Rennfahr-Gelegenheit spiegelt sich in der mit 39 Nennungen zwar kleinen, aber dafür umso feineren Teilnehmerliste wieder. Bidlas: „Alles was im österreichischen Rallyesport Bedeutung hat, also die gesamte Haute-Vollée, steht am Start. Mehr Qualität können wir uns nicht wünschen. Wir dürfen uns auf einen hochklassigen Wettbewerb im Schneebergland freuen.“

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