Auto-aktuell Rallye-Team: Mit Zuversicht nach Admont

Nach der tollen Vorstellung bei der OMV-Rallye Anfang September möchte das AUTO-aktuell Rallye Team mit Fahrer Michael Böhm und Co Andreas Schmidberger auch in der Steiermark in der FIAT Stilo Trofeo wieder ganz vorne dabei sein.

8. Oktober 2002

Michael Heimrich

Rund um Krumbach hat Michael Böhm gezeigt, dass er an die Zeiten von Karim Pichler und Andreas Hulak herankommt, ja sogar schneller fahren kann. Neun von 20 SP-Bestzeiten in der Fiat Stilo Trofeo sprechen eine eindeutige Sprache. „Hätte ich mich nicht in der vorletzten Prüfung gedreht, wäre mein erster Sieg fällig gewesen. Aber mit zwei Sekunden Vorsprung muss man eben angreifen und da kann es schon passieren, dass man über dem Limit fährt“, erklärt ein überaus motivierter Michael Böhm nach den ersten Besichtigungen der Strecken rund um Admont.

„Im Vorjahr haben wir mit unserem motorisch unterlegenen Fiat Bravo die Gruppe N-3 gewinnen können und sind Zwölfte im Gesamtklassement geworden. Vielleicht können wir auch heuer unsere Gruppe gewinnen, denn die Strecken kommen mir sehr entgegen. Schnelle Bergauf- und Bergabpassagen liegen mir besonders und unser Fiat Stilo wurde von Konrad Übelackner wieder auf Vordermann gebracht. Wir haben viele mechanische Teile wie Querlenker, Spurstangen und Motoraufhägung erneuert und auch das Getriebe zerlegt, um ja keinen technischen defekt zu haben. Speziell die neue SP auf die Tauplitz gefällt mir sehr gut, denn da kommt es darauf an, wer länger am Gas bleibt“, so Michael Böhm.

„Beim AUTO-aktuell Rallye Team geht es auch um die Plazierung in der Stilo Trofeo, wo wir mit enormen Einsatz sogar noch einen zweiten Platz schaffen könnten, wenn Andreas Hulak einmal nicht punktet. Ansonsten werden wir versuchen, unseren dritten Platz abzusichern und wieder eine tolle Vorstellung zu bieten. Außerdem möchten wir uns bei unseren Sponsoren bedanken und uns schon fürs nächste Jahr empfehlen, und das geht nur mit einer Top-Plazierung. Die letzte Veranstaltung findet dann vor meiner Haustüre statt, und da sollten wir auch die Nase vorn haben, denn Michael kennt die Stecken im Waldviertel sehr gut. Speziell wenn es naß und rutschig ist scheinen unsere Chancen sehr groß zusein, wenngleich wir Karim Pichler und Andreas Hulak in keiner Weise unterschätzen, denn beide fahren sehr gut und sind immer für einen Sieg gut“, resümiert Teamchef Christian Böhm eine Woche vor dem Start zum vorletzten Meisterschaftslauf in Österreich.

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