Wallenwein gewinnt rallyesprint.eu

Der 2. ADAC rallyesprint.eu in Schwalmtal-Storndorf begeisterte an diesem Wochenende über 8000 Zuschauer.

18. November 2007

Michael Heimrich

Der als spektakuläres Showrennen mit Kuppen, Brücken, Wasser- und Festhallendurchfahrten gedachte Jahresabschluss entpuppte sich als Volltreffer. Unter dem Motto „Fun for Drivers and Fans“ wurde auf dem Rundkurs des Baumaschinenherstellers Stehr hochkarätiger Motorsport geboten.

Dafür sorgten die aktuellen Topfahrer aus der Deutschen Rallye Meisterschaft und dem ADAC Rallye Masters ebenso wie die fahrerischen wie automobilen Stars von Einst der „Slowly Sideways“: Hier tummelten sich Cracks wie Michael Gerber, Reinhard Hainbach oder Klaus Fritzinger mit nicht minder legendären WM-erprobte Rennwagen vom Schlage Opel Manta 400, Datsun 240 oder Trabant.

Sie alle erhielten ständigen Szenenapplaus, wann immer sie zu schnell für das „langsame Querfahren“ waren. Bei Gerber und den Fans kam der Spaß nicht zu kurz, wenn aus einem übermütigen Dreher eine Reihe „Donuts“ wurden: Da ließ er den Manta um die eigene Achse qualmen, was die Reifen hergaben. Ein Motordefekt ließ ihn nicht mehr am „Final Countdown“ teilnehmen, aber für die Publikumslieblingswertung, bei der es als Hauptpreis eine Reise zum legendären „Goodwood Festival of Speed“ zu gewinnen gab, wurde er als Favorit gehandelt.

Den sportlichen Teil des 2. ADAC rallyesprint.eu entschied der Stuttgarter Sandro Wallenwein (Subaru Impreza) für sich. Der Dritte der Deutschen Rallye Meisterschaft tröstete sich so für die im letzten Lauf verlorene Meisterschaft, wobei er drei der fünf Wertungsprüfungen gegen einige seiner Konkurrenten aus der DRM holte. Insbesondere beeindruckte er mit seiner Bestzeit (22 Sekunden Vorsprung!) am Freitagabend bei der „Nacht der langen Messer“ im Dunkeln.

Schnell war klar: Nur ein Allrad angetriebener Wagen kam für den Gesamtsieg in Frage. Das lag zweifelsohne an den rutschigen Bedingungen mit kaltem Untergrund und dem sich auf der Strecke verteilenden Schlamm – positiv formuliert, waren damit perfekteste Rallyebedingungen gegeben! Die Heck- und Fronttriebler resignierten aber nicht, sondern fuhren umso spektakulärer für die „Galerie“ – die Fans. Insbesondere Porsche-Pilot Olaf Dobberkau eroberte mit eindrucksvollen Driftwinkeln die Herzen der Zuschauer im Sturm.

Ergebnis 2. ADAC rallyesprint.eu
1. Wallenwein / Becker, Subaru Impreza, 44:34,3
2. Rexhausen / Neidhöfer, Mitsubishi Lancer, +0:42,1
3. Günther / Kopczyk, Mitsubishi Lancer, +1:54,4
4. Alexy / Alexy, Audi S2, +2:28,8
5. Schuhej / Reith, Opel Astra, +2:40,4
6. Weber / Vetter, Mitsubishi Lancer, +2:49,1
7. Depping / Krämer, Mitsubishi Lancer, +3:21,4
8. Anglade / Clemens, Opel Astra, +3:49,4

Die Bilder des 2. rallyesprint.eu…

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