Sekundenduell im Nürnberger Land

Spannend bis zum Schluss ging es bei der diesjährigen Ausgabe der Rallye Nürnberger Land zu. Am Ende setzte sich Jürgen Geist knapp durch.

7. Mai 2008

Michael Heimrich

Unter herrlichem Sonnenschein präsentierte sich die 17. Auflage der ADAC-Rallye Nürnberger Land. Beste Vorrausetzungen für die front- und heckgetriebenen Fahrzeuge um ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden zu können.

Reinhard Honke, Topfavorit und neunmaliger Gesamtsieger, musste bereits auf der zweiten Prüfung seinen Subaru WRX Sti mit Getriebeschaden abstellen. Auf den ersten drei Wertungsprüfungen konnten Geist/Glatzel auf ihrem BMW M3 Compact die Bestzeit setzen und zeigten damit bereits deutlich, dass der Gesamtsieg anvisiert werden soll. Knapp dahinter formierte sich schnell ein Verfolgerfeld, bestehend aus vier weiteren Teams, das den Gesamtsieg nicht kampflos überlassen wollte.

Hillman/Kusebauch (Mitsubishi Evo 6) konnten auf WP 5 und 7, gespickt mit einem kleinen Schotterstück, ihren Allradvorteil ausspielen und zwei Bestzeiten auf ihrem Konto verbuchen. Das schnellste Frontriebler Team Michl/Hartbauer konnte im Feld der PS-stärkeren Fahrzeuge mitmischen und trieb den Opel Astra zur Bestzeit auf WP 4. Immer auf Schlagdistanz blieben Hässler/Suhl auf ihrem bärenstarken Porsche 911 und Honke jr./Motschenbacher (Ford Sierra Cosworth), die mit Gesamtrang zwei im letzten Jahr an gleicher Stelle ihr bestes Rallye Ergebnis ihrer noch jungen Karriere ablieferten.

Diese fünf Teams lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch im Sekundenbereich, wodurch die Podestplatzierungen von WP zu WP wechselten. Göttig/Barchfeld im leuchtfarbenen Ford Escort Maxi Kit-Car blieben in den ersten beiden Wertungsprüfungen auf Schlagdistanz zu den Klassenführenden Michl/Hartbauer, mussten jedoch nach einem Unfall auf WP3 aufgeben. Auch das Team Moses/Lauth ereilte wieder einmal der Defektteufel und der neu aufgebaute BMW M3 musste vorzeitig abgestellt werden.

Nachdem Geist/Glatzel mit konstanter Fahrweise und knapp 10 Sekunden Vorsprung auf das Verfolgerfeld der Sieg im BMW M3 Compact kaum noch zu nehmen war, kam es zum Shootout um die verbliebenen Podestplatzierungen auf der letzten Wertungsprüfung. Zu den bis dato zweitplatzierten Hässler/Suhl und den drittplatzierten Hillman/Kusebauch, die nicht einmal eine Sekunde trennten, gesellten sich noch Michl/Hartbauer mit lediglich drei Sekunden Rückstand als Anwärter auf das Podest. Mit seiner zweiten Bestzeit gelang es dem Mitsubishi Team den zweiten Podestrang zu sichern. Das Posche Team konnte Gesamtrang drei ebenfalls verteidigen, weil die Opel Besatzung lediglich zwei Zehntel vom Vorsprung abknappern konnte.

Bei der wie gewohnt stark besetzten Klasse F-2005 bis 2000ccm konnten sich die beiden Baden-Württemberger Teams Kopp/Schober (Peugeot 206 RC) und Frasch/Frasch (Peugeot 306) gegen Schmid/Schösser (Peugeot 306 RS) durchsetzen. Auch die seriennahe Gruppe G konnte vom schwäbischem Team Dörre/Steudle auf ihrem BMW 318is gewonnen werden. Die Youngtimerwertung sicherten sich Wittman/Nikol auf ihrem wunderschönen Ford Escort Twin Cam.

Die Bilder der Rallye…

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