Vorschau 2026

Schotter-Cup-Start in fünf Wochen

Mit der Rallye Lutherstadt Wittenberg am 7. März beginnt der Schotter-Cup 2026 an traditionsreicher Stätte. Sechs Läufe folgen, mit der Lausitz-Rallye als Finale.

1. Februar 2026

Alfred Gorny

Dank der Unterstützung durch Lasermed und den Fahrwerks-Spezialisten BRT warten Prämien von mindestens 6.500 Euro – davon 2.000 in der Junioren- und Einsteiger-Wertung – auf die erfolgreichen Fahrer.

Sieben Rallyes in sechs Bundesländern, gut verteilt über das ganze Jahr, umfasst der Terminkalender 2026. Jede Rallye hat ihren eigenen Charakter, der Schotteranteil wechselt von 45% (Holsten) bis 90% in Wittenberg. Nach dem Rekordergebnis von 88 Einschreibungen in der Saison 2025 rechnen die Organisatoren erneut mit reger Beteiligung.

Kalender 2026

DatumVeranstaltungStatusBundesland
07.03.Rallye Lutherstadt WittenbergRallye 35Sachsen-Anhalt
18.04.Roland-Rallye NordhausenRallye 70Thüringen
04.07.Rallye Bergring TeterowRallye 35Mecklenburg
01.08.Holsten-Rallye LensahnRallye 70Schleswig-Holstein
29.08.Rallye Bad SchmiedebergRallye 70Sachsen-Anhalt
17.10.Havelland-Rallye BeelitzRallye 70Brandenburg
06.-07.11.Lausitz-Rallye BoxbergNational ASachsen

In den letzten drei Jahren hat der Schwede Stig Andervang, mittlerweile 67, die Serie dominiert – mit 13 Gesamtsiegen bei 17 Starts. 2026 wird der Tagessieg deutlich härter umkämpft sein, denn Herbert Lösch will mit neuem Rally2-Auto nach sechs zweiten Plätzen ganz nach oben, Thomas Lorenz hat nach seinem 2. Platz in Bad Schmiedeberg Spaß am losen Untergrund gefunden und Dark Liebehenschel steigt vom Mitsubishi um auf einen Skoda Fabia Rally2. 

Für den Cup-Sieg sind eher diejenigen Fahrer favorisiert, die in den drei Kategorien Front-, Heck- und Allradantrieb die erste Geige spielen wie Titelverteidiger Raphael Ramonat im Allrad-Mitsubishi oder Fabian Schulze im Peugeot 208 Rally4 bei den Fronttrieblern. Doch die spezielle Wertung mit einem Mix aus Klassen-, Kategorien- und Bonuspunkten sorgt für manche Überraschung wie 2025 mit den Erfolgen von Pierre Günther im 1600er Honda Civic oder 2016 mit dem Sieg von Alex Klemm im Fiat Cinquecento. 

Der Schotter-Cup ist und bleibt Breitensport. So zahlen die PS-schwachen Autos weniger Nenngeld als die Boliden, die U25-Junior-Wertung ist gut dotiert, zusätzlich erfolgen Wertungen für Einsteiger (d.b. Fahrer mit weniger als 10 Starts bisher) und für Fahrerinnen. Und natürlich fahren auch 2026 die „Kleinen“ vorneweg und die Turbo-Allradler am Schluss. Das sorgt auch für zusätzliche Spannung bis ins Ziel bei den Fans, die ohnehin dank Drifts und Jumps viel mehr Spaß erleben als bei Asphalt-Rallyes.

Während die Regeln im Schotter-Cup so gut wie unverändert bleiben, wartet der parallel dazu laufende DMSB Schotter Rallye Cup mit zwei Neuerungen auf: Mit dem Titel „Deutscher Schotter Rallye Cup“ wird die Serie aufgewertet, und die Fahrer von Rally2- und R5-Fahrzeugen werden für den DSRC gewertet. Zum Rahmenprogramm des Schotter-Cups gehören wie immer die Tipps zu den einzelnen Rallyes durch Infobriefe, die Betreuung vor Ort sowie Vorschau und Bericht auf rallye-magazin.de 

Mehr Infos unter www.schotter-cup.de

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