Reiter siegt vor Schillo

Während die beiden Topfavoriten Kai Zimmer und Marc Färber vorzeitig ausscheiden, sichert sich Frank Reiter den Gesamtsieg bei der 13. Rallye 200 „Saar-Ost“.

31. August 2008

Michael Heimrich

Während Kai Zimmer nach Feindkontakt mit einem Baum bereits früh aufgeben musste, verbuchte Marc Färber die erste Bestzeit der Rallye. Nur 2,5 Sekunden später flog Frank Reiter im Mercedes 190E mit einem mächtigen Sprung ins Ziel. Alle weiteren Piloten verloren bereits sehr viel Zeit auf das Spitzenduo.

Die Freude über die Führungsposition sollte für das Ehepaar Marc und Alexandra Färber nicht von langer Dauer sein. Bei hoher Geschwindigkeit verpassten sie den optimalen Bremspunkt und krachten in die Strohrollen-Schikane, wie erst vor kurzem ein gewisser Herr Latvalla im Rahmen der Rallye Deutschland. Der Ford Werksfahrer konnte nach einem spektakulären Überschlag damals weiterfahren, die Färbers hingegen mussten mit abgerissenem Rad auf einem Abschleppwagen aus der Prüfung abtransportiert werden.

Frank Reiter markierte mit fast 10 Sekunden Vorsprung die absolute Bestzeit und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung. Fritz Köhler im BMW M3, Markus Fahrner im neuaufgebauten Opel Kadett C und Peter Schillo auf dem infernalisch brüllenden Ford Escort I RS, der mit neuem Motor und sequentiellem Getriebe vor Kraft kaum noch geradeaus fahren kann, folgten zur Halbzeit nur durch wenige Hundertstel getrennt.

Während Reiter im zweiten Durchgang das Risiko minimierte, seinen Vorsprung clever verwaltete und die Rallye mit Copilot Stefan Pau als verdienter Gesamtsieger beendete, drehte Peter Schillo mächtig auf. Zusammen mit Lebensgefährtin Jenny Schonk tankte er nach einer fast einjährigen Pause immer mehr Selbstvertrauen und sicherte sich zwei Bestzeiten. Fritz Köhler musste sich geschlagen geben und war mit dem dritten Gesamtrang dennoch sehr zufrieden.

Mit einer grandiosen Leistung fuhren Andreas und Heike Dingert im VW Golf Kit-Car zum überlegenen Sieg vor Frank Schlinck im Seat Ibiza in der verbesserten Klasse bis 2 Liter Hubraum. Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher brachten ihren neu aufgebauten Citroen C2 R2 Max erstmals wieder an den Start und konnten sich mit flotter Fahrt als Klassensieger vor Lokalmatador Uwe Gropp, in einer etwas schwächeren Version des kleinen französischen Flitzers, in der Top 10 behaupten.

Ergebnis 13. ADAC Rallye 200 „Saar-Ost“
01. Frank Reiter/Stefan Paul, Mercedes Benz 190E, 19:47,3
02. Peter Schillo/Jenny Schonk, Ford Escort I RS, + 15,1
03. Fritz Köhler/Dietmar Laib, BMW M3 E36, + 36,9
04. Karlheinz Braun/Edwin Braun, BMW M3 Compact, + 47,5
05. Andreas Dingert/Heike Dingert, VW Golf Kit-Car, + 52,3
06. Wilfried Brunken/Andreas Schwalie, Mitsubishi Lancer, + 56,5
07. Lars Mysliwietz/Oliver Schumacher, Citroen C2R2 Max, + 1:08,8
08. Hanno Brocker/Ariane Riefer, Ford Sierra Cosworth, + 1:18,8
09. Franko Decker/Patricia Decker, BMW 320is, + 1:21,2
10. Dirk Fuchs/Sandra Werry-Briffeuil, BMW 320is, + 1:28,2

Die Bilder der Rallye „Saar-Ost“…

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