Hohloch lässt Allradler stehen

Zum letzten Lauf des DMSB-Rallye-Pokals West, des Südwestpokals und der Saarland-Meisterschaft starteten 73 Teams zur ADAC-Rallye Kohle und Stahl in Wolfersweiler.

12. Oktober 2003

Michael Heimrich

Neue bzw. anders zusammengestellte Wertungsprüfungen mit Teilstücken der Rallye Deutschland sorgten für frischen Wind bei der Traditionsveranstaltung im nördlichen Saarland.

Leichter Regen, rutschige Straßen und die Dunkelheit in der zweiten Runde forderten die Fahrer heraus. Eigentlich hätte bei diesen Bedingungen einer der Allradler gewinnen müssen. Aber Axel Friedhoff mit dem Evo-6-Mitsubishi fuhr enttäuschend (zwei Rundkurs-Bestzeiten und die Saar-Meisterschaft blieben ihm), Markenkollege Freimut Stockmar musste den Lancer bereits nach der WP 1 mit Turboschaden abstellen, und Armin Sommer im Gruppe-G-Impreza verschlief den Gesamtsieg auf der WP 1.

Dieter Reiland schaffte mit dem betagten Galant immerhin eine Bestzeit. Eine Super-Show zog hingegen Joachim Hohloch mit dem 25 Jahre alten Ford Escort RS 2000 mit 16-Ventil-Herz ab. Mit drei Bestzeiten verwies er die Allradler in die Schranken und feierte mit seiner Ehefrau Susanne auf dem heißen Sitz den ersten Gesamtsieg in der Saison 2003.

Die Region West des DMSB-Pokals blieb bis zuletzt blass. Regionalsieger wurden die jungen Pfälzer René Wolf und Michael May, die im vierradgetriebenen Vectra erneut die Klasse G 2 gewannen. Mario Fuchs im Daihatsu 4×4 und Frank Merten im Citroen Saxo erreichten jeweils zweite Plätze in der Gruppe F bis 1300 bzw. 1600 cm³.

Ergebnis:
1. Hohloch/Hohloch, Ford Escort RS 2000, Gr. F, 23:38 Minuten
2. Sommer/Eberle, Subaru Impreza STI, Gr. G, 12 Sek. zurück
3. Friedhoff/Stein, Mitsubishi Lancer Evo 6, Gr. F, 15 Sek.
4. Reiland/Reiland, Mitsubishi Galant VR4, Gr. F, 38 Sek.
5. Malter/Marx, Peugeot 306 S16, Gr. F, 59 Sek.
6. Rausch/Reith, Opel Ascona B 2.4, Gr. F, 1:12 Min.
7. Brack/Brack, Opel Corsa GSi, Gr. F, 1:20 Min.
8. Brunken/Loth, Ford Sierra Cosworth, Gr. F, 1:23 Min.

DMSB-Rallye-Pokal Region West nach 6 Läufen: 1. Wolf 100; 2. Fuchs, Merten je 85: 4. Seiler 75; 5. Gräf 74; 6. Malter 56.

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