Heißes Finale im Suzuki-Cup

Spannender Schlussspurt: Am kommenden Wochenende steigt bei der ADAC Rallye St. Wendeler Land das große Finale im Suzuki Rallye Cup 2006.

9. Oktober 2006

Michael Heimrich

Zum Abschluss erwartet die Suzuki-Teams noch einmal eine kernige Herausforderung mit echtem WM-Feeling: Fast 300 Rallyekilometer mit zwölf Wertungsprüfungen über 124 selektive und zum Teil beim WM-Lauf schon zu absolvierende Asphaltkilometer stehen auf dem Programm.

Die richtige Aufgabe, in der heißumkämpften Markenserie den besten Fahrer herauszufiltern. Denn auch in diesem Jahr ist der Kampf um den Titel bis zum letzten Meter offen. Topduell an der Spitze: Nur der Tabellenzweite Jeffrey Wiesner kann dem führenden Udo Schütt die begehrte und mit einem nagelneuen Suzuki Swift dotierte Cup-Krone noch abjagen. Keine unlösbare Aufgabe für den 25- jährigen Thüringer: Seit seinem Cup-Einstieg beim zweiten Lauf stand der Sieger einer Sichtung der Fachzeitschrift ?Rallye-Magazin? immer auf einem der beiden obersten Podiumsplätze. Doch Wiesner muss zudem auf die Unterstützung der Konkurrenz hoffen. Denn ausgerechnet in seiner Heimat Thüringen legte Leader Schütt mit einem Sieg den Grundstein für den greifbar nahen Titelgewinn. Dem 23 Jahre jungen Suzuki-Junior genügt ein dritter Rang, um den Gesamtsieg im Suzuki Rallye Cup 2006 klar zu machen.

Action auch bei den Jüngsten: Denn in der ?Rookie-Wertung? für Nachwuchsfahrer bis 24 Jahre sind noch nicht alle Entscheidungen gefallen. Udo Schütt und der 22-jährige Florian Niegel, derzeit Dritter im Gesamtklassement, sicherten sich bereits die ersten beiden Plätze. Auf den dritten Rang und damit die Teilnahme an einem Sichtungslehrgang machen sich jedoch noch vier Youngster Hoffnungen. Vor dem Finallauf liegt der 19 Jahre junge Mark Wallenwein knapp vorn. Nur zwei Pünktchen dahinter lauert mit Iris Thurnherr jene junge Schweizerin, die in Thüringen einmal die komplette männliche Konkurrenz hinter sich ließ und als erste Dame eine Bestzeit im Suzuki Rallye Cup markierte. Dicht auf folgen punktgleich der erst 19-jährige Tim Dämgen sowie Christoph Wakan, der am Donnerstag vor der Rallye seinen 24. Geburtstag feiert.

Neue Adrenalin-Höhen strebt Tim Lobinger bei seinem Gaststart im erneut rund 15 Teilnehmer zählenden Feld des Suzuki Rallye Cup an. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Start bestätigt Deutschlands bekanntester Stabhochspringer mit einer wesentlichen Voraussetzung: Der 34-jährige Leichtathlet fühlt sich besonders wohl, wenn er ein Dach über dem Kopf hat. Unter anderem ziert Lobingers eindrucksvolle Titelsammlung der des Hallen- Weltmeisters 2003 sowie des Hallen-Europameisters 1999 und 2002.

?Mal sehen, wie er sich im Rallyeauto schlägt?, freut sich Suzuki-Rallyecrack und Cup-Protagonist Niki Schelle auf den bekannten Gaststarter. ?Ich weiß, dass Tim sportliches Fahren mag und der Stabhochsprung zu den technisch anspruchsvollsten Sportarten der Leichtathletik zählt ? in Sachen Koordination und Kondition sicher eine gute Basis. Als Individualsportler wird er sich nur daran gewöhnen müssen, dass ihm ein Copilot sagt, wo es langgeht. Man darf gespannt sein, wie hoch sich Tim Lobinger die Messlatte legt.?

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