Gromöller siegt zum 10. Mal

Nach einem beinharten Duell mit Stefan Göttig kann Opel-Pilot Walter Gromöller die Reckenberg-Rallye zum zehnten Mal für sich entscheiden.

27. September 2010

Michael Heimrich

Zur 29. Auflage der ADAC Reckenberg Rallye nahmen insgesamt 93 Teams die sechs Prüfungen unter die Räder. 69 Starter absolvierten die 35 Wertungskilometer auf Bestzeit und 24 Teams wollten die Sollzeitvorgaben des Historic Rallye Cup (HRC) möglichst ohne Abweichungen erfüllen.

Die Vielzahl von Zuschauern entlang der Prüfungen in Herzebrock und Rietberg-Mastholte (die Prüfung auf der Air Base fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt) wurden von den Historischen bestens „aufgewärmt“, denn die Erfüllung der Sollzeit heißt nicht dass mit den Fahrzeugen der Baujahre 1961 bis 1981 über die Strecken geschlichen wird. Am besten lösten Ralf Kleinemenke und seine Tochter Nina im Buckel-Volvo die Herausforderungen. Mit einer Abweichung von 0,8 Sekunden sicherte sich das Team des MSC Gütersloh den Sieg vor Lothar Köhler und Ursula Göde mit einem Opel Kadett C-Coupe.

Der Sieger von 2007, Stefan Göttig mit Co. Marcus Kolltsch im Ford Escort Maxi Kitcar setzte auf der Air-Base die erste Bestzeit und damit den Seriensieger Walter Gromöller mit Co. Klaus Bröckelmann im Opel Manta 400 unter Druck. Zwar setzte sich der Gütersloher mit der Bestzeit in WP 2 an die Spitze doch WP 3 und 4 gingen deutlich an Göttig, dessen Vorsprung 7 Sekunden betrug. Im zweiten Durchgang der WP Herzebrock drehte Gromöller den Spieß um und war 7,4 Sekunden schneller. Den hauchdünnen Vorsprung baute er mit einer Schlussattacke im Rundkurs von Rietberg-Mastholte auf insgesamt 7,7 Sekunden aus und sicherte sich den insgesamt 10. Gesamtsieg bei der Reckenberg Rallye. Das Podium komplettierten Bodo Friebertshausen/Timo Rau mit dem allradgetriebenen Mitsubishi Lancer Evo VIII.

Gesamtsieger Walter Gromöller im Ziel: „Ich wusste, dass Stefan Göttig ein harter Konkurrent sein wird, aber ich habe mir heute das Leben auch selbst schwer gemacht. Zusammen mit einer kürzeren Achsübersetzung habe ich eine kleinere Rädergröße getestet, was aber nicht funktioniert hat. Auf den schnellen Passagen hat der Motor mehrmals in den Drehzahlbegrenzer gedreht und ich hatte nicht die präzise Kontrolle über die Fahrwerksreaktionen. Sei es drum, am Ende hat es doch noch gereicht und ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden.“

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