Absage in Hünfeld

Die ADAC Rallye Hünfeld, die am 24. September als vierter Lauf zum Schotter-Cup und fünfter Lauf zum DMSB Rallye Pokal Mitte stattfinden sollte, wurde heute abgesagt.

2. September 2011

Michael Heimrich

Die osthessische Rallye 200 fällt seit vielen Jahren aus dem Rahmen, weil sie mit einem Schotteranteil von 20% bis 40% eine klassische Misch-Veranstaltung darstellt. Dieses Konzept findet ein Teil der Aktiven hervorragend, der andere Teil bleibt zu Hause. Seit 2009 zählt die Rallye Hünfeld zum Schotter-Cup.

Die letztjährige Ausgabe der ADAC-Rallye Hünfeld wurde durch einen Dauerregen stark beeinträchtigt, der auch zu Wege- und Bankettschäden führte. Deswegen galt die Durchführung der Veranstaltung auch als gefährdet. Rallyeleiter Bernd Kircher, gleichzeitig Sportleiter des MC Hünfeld, gab aber nicht auf, sondern bemühte sich um ein neues Rallyezentrum, neue WP-Strecken und Helfer. Am 22. August gab der Vorstand grünes Licht. Kircher hatte die Genehmigung für zwei Wertungsprüfungen, die dreimal gefahren werden sollten, und veröffentlichte vor zwei Tagen die Ausschreibung. Heute erhielt er von seinem geschäftsführenden Vorstand per Fax die Mitteilung, dass der MC Hünfeld die Rallye aus finanziellen Gründen absagt.

Schotter-Cup-Chef Alfred Gorny: „Dass die Durchführung der Rallye Hünfeld gefährdet war, wussten wir seit langem; wir haben deswegen zwei Streichresultate im Schotter-Cup 2011 vorgesehen. Befremdlich ist allerdings, was in den letzten Tagen im Hünfelder Club abgelaufen ist.“

Beim Schotter-Cup geht es nun mit dem Saison-Höhepunkt weiter, der ADMV-Lausitz-Rallye am 30. September und 1. Oktober. Bei Mitteleuropas größtem Schotter-Event wird die Punktezahl um 50% erhöht. Danach folgt ein heißer Endspurt mit der Sachsenring-Rallye am 15. Oktober in Werdau bei Zwickau, der Rallye Siegerland-Westerwald am 22. Oktober und dem High Forest Rallyefestival am 12. November in Hermeskeil.

Nach drei Läufen führt der im Westerwald lebende Finne Mika Kitola (Honda Civic) die Wertung im Schotter-Cup an, gefolgt von den beiden Mitsubishi-Piloten Rudi Weileder und Michael Dinkel, dem Volvo-Drifter Werner Löseke und Gerd Tabbert im Allrad-BMW. Wegen der zwei Streichresultate haben jedoch auch viele andere Fahrer – zum Beispiel 318is-Cup-Spitzenreiter Günther Werner, der Volvo-Cup-Titelverteidiger Philipp Knof oder Gruppe-N-As Mark Muschiol – noch berechtigte Titelchancen.

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