Fahrbericht Swift Sport

Schon der Vorgänger machte jede Menge Spaß, jetzt rollt die zweite Generation des Suzuki Swift Sport heran. Die Japaner haben sich die Wünsche der Kundschaft zu Herzen genommen und präsentieren eine äußerst agile Fahrmaschine die zum Komplettpreis zur Kundschaft rollt. Nur bei der Motorleistung hielt man sich bewusst zurück.

7. November 2011

Michael Heimrich

Es muss scheinbar nicht immer so viel mehr sein. Mit "nur" 136 PS schickt Suzuki den Swift Sport ins Rennen der starken Kleinwagen. Polo GTI und Mini Cooper können da nur milde lächeln. Aber wehe es geht nicht nur um die reine Beschleunigung, sondern auch ums Fahrverhalten, dann macht der Swift locker wett, was ihm seine Schöpfer an PS-Anabolika vorenthielten. "ZZ" – ziemlich zackig lenkt der Suzuki ums Eck, die speziell fürs Sport-Modell entwickelte Verbundlenker-Hinterachse, die härtere Abstimmung und das präzise Einlenkverhalten sorgen für einen enorm hohen Spaßfaktor. Das Fahrwerk ist nicht mehr so knochentrocken wie beim Vorgänger, ein spürbarer Rest an Komfort ist vorhanden. Schade, finden die Hartgesottenen, glücklich schätzen sich jene, die ihren Swift Sport nicht täglich über eine Rundstrecke hetzen.

Der überarbeitete Vierzylinder mit optimierter Luftführung plus Schaltsaugrohr leistet zwar jetzt 11 PS mehr und hat ein Drehmoment von 168 Nm, verlangt aber weiterhin nach hohen Drehzahlen. Immerhin hat Suzuki dem Swift Sport ein Sechsganggetriebe spendiert, dass sich hervorragend schalten lässt. Knackig und schnell rasten die Gänge ein, so soll es sein! Wenn man flink genug schaltet, dann schafft man den Spurt auf 100 km/h in 8,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h. Der Normverbrauch ist von 7,0 auf 6,4 Liter je 100 Kilometer gesunken.

Rein äußerlich ist das Sport-Modell klar von seinen zahmen Brüdern zu unterscheiden. Der große Grill, die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer, die großen Reifen, Dachspoiler, Heckschürze in Diffusor-Optik und ein Doppelrohr-Auspuff stehen dem kleinen Japaner ausgesprochen gut. Innen gibt es Sportsitze mit gutem Seitenhalt und ein ordentlich in der Hand liegendes Multifunktions-Lederlenkrad, welches endlich nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Tiefe verstellbar ist. Überhaupt ist der Sprung nach vorn in der Qualität des Innenraums deutlich spürbar. Hier muss sich Suzuki gegenüber der deutschen Konkurrenz nicht verstecken. Auffallend: Die relativ hohe Sitzposition bleibt uns auch in der zweiten Generation des Swift Sport erhalten.

Gewöhnen muss man sich an die ungewöhnliche Aufpreisliste, denn die bietet keinerlei Optionen und existiert faktisch nicht. Suzuki hat alles in den Swift Sport gepackt, was wichtig ist und zwar serienmäßig. Ob Klimaautomatik, 17-Zoll-Alufelgen, CD-Radio mit USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung, oder Metallic-Lack, alles ist im Preis von 18.490 Euro drin. Spätestens jetzt fährt der Suzuki seiner direkten Konkurrenz auf und davon.

GALERIE: Die Bilder vom neuen Suzuki Swift Sport …

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