Überraschung in Polen

Kajetan Kajetanowicz gewinnt den zweiten Meisterschaftslauf auf Schotter in einem Gruppe N-Subaru.

21. Mai 2010

Michael Heimrich

Mit einem Paukenschlag begann der Rajd Lotos, der zweite polnische Meisterschaftslauf. Leszek Kuzaj, mehrmaliger Meister und Siegesanwärter, kam beim Shakedown von der Strecke ab, riß sich das rechte Hinterrad komplett ab und sorgte für arbeitsreiche Stunden bei seinem Team. Abends konnte Kuzaj jedoch zur ersten Wertungsprüfung erscheinen, ein Wörtchen um den Sieg konnte der Skoda-Pilot aber diesmal nicht mitreden.

Beim Prolog erwies sich der Rückkehrer und der dominierende Fahrer der letzten Jahre in der polnischen Meisterschaft als Schnellster. Der Franzose Bryan Bouffier wird dank Sponsoren aus Polen nun wohl doch den Titel verteidigen können und zeigte einmal mehr, dass er in einem Super 2000-Fahrzeug sehr schnell ist. Doch gegen Kajetan Kajetanowicz im Subaru Impreza WRX konnte er dieses Mal nichts ausrichten.

Am Samstag entschied er zwar nur drei der sechs Prüfungsbestzeiten zu seinen Gunsten, doch den zweitplatzierten Leszek Kuzaj nahm er rund eine halbe Minute ab. Auf den weiteren Rängen folgten Michal Sołowow im Ford Fiesta S2000, Tomasz Kuchar im Peugeot 207 S2000 und Lokalmatador Stefan Karnabal im Gruppe N-Mitsubishi. Wenig Glück hatte dagegen Bouffier, der die Etappe nur auf dem 24. Gesamtrang beendete.

Ein Reifenschaden am zweiten Tag kostete Kajetanowicz zwar den Tagessieg und somit zusätzliche Meisterschaftszähler, doch den Gesamtsieg ließ sich der Subaru-Pilot nicht nehmen. Zweiter wurde Leszek Kuzaj mit 33.3 Sekunden Rückstand vor Michał Sołowow mit 2:04.9 Minuten Rückstand. Bouffier, der die zweite Etappe zu seinen Gunsten entscheiden konnte, wurde Neunter. Die Meisterschaft führt mit drei Zählern Vorsprung der viertplatierte Tomasz Kuchar vor Leszek Kuzaj an.

Endstand Rajd Lotos 2010:
1. K. Kajetanowicz/J. Baran – Subaru Impreza WRX  1:39:57.9
2. L. Kuzaj/C. Parry – Skoda Fabia S2000  + 0:33.3
3. M. Sołowow/M. Baran – Ford Fiesta S2000  + 2:04.9
4. T. Kuchar/D. Dymurski – Peugeot 207 S2000  + 2:57.2
5. S. Frycz/M. Gleixner – Mitsubishi Lancer Evo IX + 9:01.8
6. S. Karnabal/M. Kusnierz – Mitsubishi Lancer Evo X + 9:52.4
7. Ł. Habaj/J. Spentany – Mitsubishi Lancer Evo IX   + 9:56.4
8. M. Rzeźnik/P. Mazur – Skoda Fabia S2000 + 11:22.5

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