Rob Collinge baut Führung aus

Die Kenianer Rob Collinge und Anton Levitan führen die East African Safari Rally weiterhin an. Mit ihrem Datsun 240Z bauten sie ihren Vorsprung fast 35 Minuten aus.

17. Dezember 2003

Michael Heimrich

Die Franzosen Frederic Dor und Didier Breton brachten ihren Porsche 911 nur mit viel Mühe durch das Ziel mit einem Rückstand von 34 Minuten und 45 Sekunden auf den Führenden Collinge. Die Briten Stuart Rolt und Richard Tuthill liegen mit ihrem Porsche 911 weiterhin auf Platz drei.

Nach dem gestrigen Ruhetag in Masai Mara, bei dem einige Teilnehmer die Gelegenheit nutzten sich Nilpferde und Krokodile in der freien Wildbahn anzusehen, ging die Rallye am frühen morgen weiter. Die Strecke enthielt zwei Wertungsprüfungen und führte die Teilnehmer nordöstlich von Mara nach Nakuru und dann südöstlich nach Nairobi zur Übernachtung im Safari Park Hotel. Die Eröffnungsprüfung war 71,2 Kilometer lang und verteidigte ihren Ruf als die raueste und härteste Prüfung der Rallye.

Die Strecke zwischen den Prüfungen brachte die Teilnehmer zu einem Zwischenstop in dem Delamere Estate, wo Lord und Lady Delamere zu einem Brunch einluden. Die Zeitkontrolle wurde dort durchgeführt vom Präsidenten der FIA Rallye Kommission, dem fünfmaligen Gewinner der Safari Rallye Shekhar Mehta und seiner Frau der Yvonne Mehta.

Die darauffolgende Wertungsprüfung führte von Mbweha nach Mbaruk und war eine Mischung aus flachem Grassland und herausfordernder Navigation durch die riesige Agraranlage. Es waren wieder Rob Collinge und Anton Levitan die die Bestzeiten für beide Prüfungen vorgaben. Dor konnte weitestgehend mithalten, verlor jedoch in der zweiten Prüfung vier Minuten als sich technische Schwierigkeiten auftraten.

„Wir hatten mehrere Platten und verpassten unser Service Team auf der Zwischenstrecke,“ sagte Collinge. „Es war trotzdem sehr gut für uns, exzellent! Das Auto war genau auf diese Prüfung vorbereitet worden und das zahlte sich nun aus, da es mit diesen Konditionen gut zurechtkommt. Das könnte nun für den Sieg reichen, aber Garantien gibt es nicht.“

Die Franzosen Frederic Dor und Didier Breton hatten mit ihrem Porsche 911 mehrere Schwierigkeiten. Selbst mit einem ausgefallenen hinterem Stoßdämpfer erreichten sie zweitschnellste Zeit, aber dann gab ein weiterer Stoßdämpfer auf und das französische Duo war gezwungen deutlich langsamer zu fahren. Am Ende von Wertungsprüfung CS18 verloren sie mehr als sechseinhalb Minuten.

Die Deutschen Wolfgang Pfeiffer und Peter Knöbel fielen mit ihrem Porsche 911 von Platz sechs auf Platz acht zurück: „Wertungsprüfung CS17 war so brutal, die würde man in Europa nicht mal mit einen Trecker fahren. In der zweiten Wertungsprüfung gab nicht nur ein Stoßdämpfer auf, wir verloren auch noch Öl durch ein Leck im Ölausgleichstank,“ sagte Pfeiffer, der die Hoffnung nicht aufgibt den Porsche wieder hinzubekommen.

Nach dem Übernachtungsstop in Nairobi wird der Konvoi der East African Safari Rally sich gen Süden bewegen: Tansania. Es geht morgens um sechs Uhr los und es gibt drei Wertungsprüfungen mit insgesamt 177,8 Kilometern. Der Übernachtungsstop ist in Arusha, Tansania.

Text: [URL]http://www.historicrallyeteam.com[/URL]
Photos: [URL]http://www.eastafricansafarirally.com[/URL]

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