Rally Sumava Mogul (EM2): Trojan siegt überraschend.

Nach der ersten Etappe dachte noch keiner an den Sieg von Karel Trojan, doch die Probleme der Konkurrenz führten zum überraschenden Sieg beim Saisonauftakt in der Tschechischen Republik.

17. März 2002

Michael Heimrich

Beim Saisonauftakt zur tschechischen Meisterschaft fehlten am Start u.a. Pavel Sibera, der wegen einer Knieverletzung pausierte, Michal Gargulak dessen Mitsubishi wegen eines Motorschadens vor der Rallye nicht an den Start gehen konnte und Emil Triner, der schon ab der nächsten Rallye mit einem Seat Cordoba WRC von der Erwin Weber GmbH antreten wird.

Am Freitag lief bei Vaclav Pech noch alles nach Plan. Im Ford Focus WRC konnte er seine Überlegenheit ausspielen und gewann drei von fünf gefahrenen Wertungsprüfungen. Als zweiter reihte sich mit 15,8 Sekunden Rückstand der Toyota-Pilot Jan Kopecky noch vor Tomas Vojtech ein.

Auch am Samstag konnte Vaclav Pech in den ersten drei Wertungsprüfungen seinen Vorsprung auf 40,8 Sekunden zu Karel Trojan weiter ausbauen. Der noch nach der ersten Etappe auf Platz zwei liegende Jan Kopecky mußte in der WP 7 seinen Toyota Corolla WRC wegen technischer Probleme abstellen.

Mit einer Bestzeit auf der vierten Wertungsprüfung konnte Karel Trojan die Führung von Pech übernehmen, der Ford-Pilot fiel durch Probleme am Fahrzeug aussichtslos zurück. Noch schlimmer erwischte es den bis dahin drittplazierten Subaru-Fahrer Tomas Hrdinka, der nach einem technischen Defekt endgültig ausschied. Dadurch gelang es Jindrich Stolfa im Peugeot 306 Maxi den zweiten Gesamtrang vor dem Führenden in der Gruppe N Vaclav Arazim, zu übernehmen.

Auch die nächste Wertungsprüfung, die WP10, brachte Vaclav Pech kein Glück. Wegen eines technischen Defekts mühte er sich auch durch diese Wertungsprüfung in den Service, wo dann das Fahrzeug repariert werden konnte. Der Ford-Pilot belegte nach dieser Prüfung nur noch den sechsten Rang mit fast fünf Minuten Rückstand auf den weiter führenden Trojan. Doch mit gehörig Wut im Bauch trumpfte Pech danach wieder auf und gewann die letzten drei Wertungsprüfungen der diesjährigen Sumava Mogul Rallye. Lohn dieser tollen Aufholjagd war am Ende ein guter dritter Rang hinter Trojan (Toyota Corolla WRC) und Stolfa (Peugeot 306 Maxi). Sieger in der Gruppe N wurde Vaclav Arazim, der sogar den Gruppe N-Sieger der Korsika Rallye, Ramon Ferreyros, auf einen weiteren Rang verweisen konnte.

[b]Ergebnis der Rally Sumava Mogul:[/b]
1. Karel Trojan – Toyota Corolla WRC 1h 46:47,4
2. Jindrich Stolfa – Peugeot 306 Maxi +3:39,3
3. Vaclav Pech – Ford Focus WRC +3:42,7
4. Vaclav Arazim – Mitsubishi Lancer Evo VII Gr. N +4:06,5
5. Miroslav Jandik – Mitsubishi Lancer Evo VII Gr. N +4:31,7
6. Marcel Tucek – Mitsubishi Lancer EVO VI Gr. N +4:48.40

[mw]

Bilder: [URL]http://www.rallyejournal.cz[/URL]

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