Rally del Salento (EM10): Travaglia auf Meisterschaftskurs.

Wie auch schon bei den anderen Läufen der italienische Meisterschaft zuvor, war Renato Travaglia auch diesmal nicht zu stoppen. Probleme dagegen bei Paolo Andreucci.

24. Juni 2002

Michael Heimrich

Peugeot-Pilot Renato Travaglia siegte ohne Probleme beim siebten Lauf um die italienische Meisterschaft und es sieht langsam danach aus, dass er die Meisterschaft zum ersten Mal für sich entscheiden könnte.

Sein von Jolly Motors vorbereiteter 206 WRC hatte bei der Rally del Salento keine große Konkurrenz und somit gewann er eine Wertungsprüfung nach der anderen. Nur in der letzten Prüfung war er nicht schnellster und ließ da den Vortritt dem aus der letztjährigen Junioren-WM bekannten Andrea Dallavilla.

In der in Italien beliebten S1600-Meisterschaft dominierte von Anfang an der schnelle Paolo Andreucci, der noch in der letzten Saison im Ford Focus WRC in Italien die Meisterschaft für sich entschied. Doch in der letzten Wertungsprüfung erwischte es den schnellen "Ucci" wegen eines technischen Defekts am Fiat Punto S1600. Somit kam Andrea Dallavilla zum zweiten Erfolg in dieser Kategorie in diesem Jahr.

Auch Pierro Longhi glänzte in seinem Renault Clio S1600 mit tollen Zeiten, doch auch er musste mit einem Motorschaden ausscheiden. In einem Gruppe N-Subaru Impreza WRX startete diesmal Andrea Navarra und er führte einen ausgeglichenen Kampf mit Fabrizio Ratiglia, der schon seit Saisonbeginn auf den neuen Mitsubishi Lancer Evo VII vertraut.

Probleme ereilten Navarra in der 14. Wertungsprüfung und somit konnte Ratiglia einen weiteren Sieg in der seriennahen Gruppe feiern. Im Fiat Stilo Abarth Cup siegte Allesandro Bettega, der Sohn des tödlich verunglückten Lancia-Werksfahrers.

Mit dem Sieg bei dieser Veranstaltung konnte Renato Travaglia mit dem Polen Leszek Kuzaj in der Wertung um die diesjährige Europameisterschaft gleichziehen.

Endstand der Rally del Salento:

1. Renato TRAVAGLIA – Peugeot 206 WRC
2. Andrea DALLAVILLA – Citroen Saxo 1600 +8:22.8
3. Gianluigi GALLI – Fiat Punto 1600 +10:09.2
4. Luca PEDERSOLI – Fiat Punto 1600 +12:49.6
5. Fabrizio RATIGLIA – Mitsubishi Evo7 +13:06.1
6. Andrea NAVARRA – Subaru Impreza Sti N4 +15:38.9

Jaroslaw Zagorny – rallyonline.pl, [mw]

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