Nissan vorn-Kleinschmidt auf 13

Während der brandneue Volkswagen Race Touareg seine erste Bewährungsprobe bestehen konnte, sicherte sich Nissan-Pilot Shinozuka die Bestzeit.

1. Januar 2004

Michael Heimrich

Der erste Spitzenreiter der diesjährigen Dakar-Rally heißt Kenjiro Shinozuka. Auf dem lediglich 1,5 Kilometer langen Prolog im zentralfranzösischen Clermont-Ferrand verwies der Nissan-Pilot seinen Teamkollegen Giniel de Villiers und Mitsubishi-Fahrer Massimo Biasion auf die weiteren Plätze. Einen guten Einstand ins offizielle Mitsubishi-Werksteam gab die Allgäuerin Andrea Mayer, die zusammen mit ihrem Münchner Co-Piloten Andreas Schulz den sechsten Rang erzielte.

Jutta Kleinschmidt und Beifahrerin Fabrizia Pons konnten am ersten Tag den dreizehnten Rang erreichen. Sechs Plätze vor ihnen rangierten ihre neuen Teamkollegen Bruno Saby/Matthew Stevenson. „Wir testen hier für 2005 und wollen daher mit viel gewonnener Erfahrung ins Ziel kommen“, erklärte Jutta Kleinschmidt. „Unter diesem Aspekt sahen wir beim ersten Vergleich mit der Konkurrenz nicht schlecht aus.“ – Raid-Neueinsteiger Colin McRae landete bei seinem Debüt auf dem 25. Gesamtrang mit einem Rückstand von 20 Sekunden.

Bei frostigen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und einsetzendem Schneefall machten sich 400 Teams – 142 Autos, 195 Motorräder und 63 Lkw – auf den über 11.000 km langen 18-tägigen Trip quer durch die nordafrikanische Wüste in die senegalesische Hauptstadt Dakar, wo die Rallye am 18. Januar endet. Auch am zweiten und dritten Tag müssen lediglich zwei kurze Prüfungen absolviert werden, bevor der Tross per Schiff nach Afrika übersetzt. „Das ist ideal, um sich an das Auto zu gewöhnen. Zeiten sind hier nebensächlich. Man sollte nur aufpassen, nicht zu weit zurückzufallen“, erklärt Andrea Mayer. „Auch die drei Prüfungen in Marokko sind gut geeignet zum Aufwärmen.“

Zwischenstand nach dem ersten Tag:
1. Shinozuka/Debron – Nissan Pickup 1:41,62
2. De Villiers/Jordaan – Nissan Pickup 1:42,15
3. Biasion/Siviero – Mitsubishi Evo 1:42,46
4. Masuoka/Picard – Mitsubishi Evo 1:43,39
5. Alphand/Magne – BMW X5 1:44,98
6. Mayer/Schulz – Mitsubishi Pajero 1:46,56
7. Saby/Stevenson – VW Touareg 1:48,88
8. Peterhansel/Cottret – Mitsubishi Evo 1:49,83
9. Vigouroux/Winocq – Chevrolet Protruck 1:50,68
10. Misslin/Polato – Mitsubishi Pajero 1:50,99
11. De Mevius/Guehennec – BMW X5 1:52,01
12. Al Attiyan/Bartholome – Mitsubishi Pajero 1:53,97
13. Kleinschmidt/Pons – VW Touareg 1:54,57

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