Neue Herausforderung für Dieter Depping bei Dakar 2003

Wenn am 1. Januar 2003 Volkswagen seine Premiere bei der Rallye Dakar feiert, wird für Dieter Depping ein weiterer Abschnitt in seiner langen und erfolgreichen Karriere beginnen.

26. Dezember 2002

Michael Heimrich

Viele Entwicklungs-Kilometer, drei Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft und eine mehrjährige Verbindung zu Volkswagen als Test- und Rallyefahrer prädestinierten Dieter Depping, neben Jutta Kleinschmidt und Stéphane Henrard, als weiteren Einsatzpiloten für das Dakar-Projekt. Der in Wedemark bei Hannover lebende Norddeutsche erlebt bei der Rallye Dakar seine Marathon-Premiere und folgt damit einer langen Tradition von Sprint-Rallyefahrern, denen der erfolgreiche Wechsel in den Wüsten-Sport geglückt ist.

„Ich habe bei den Tests in Marokko zum ersten Mal mein neues Einsatzgebiet kennen gelernt. Die Unterschiede zum Sprint-Rallyesport, aus dem ich komme, sind wie Tag und Nacht“, erklärte Dieter nach den ersten Tests. „Während schnelle Strecken auf festerem Untergrund mich noch am ehesten an den Rallyesport erinnern, eröffnet sich mir beim Fahren in den Dünen eine neue Welt. Es geht nicht mehr nur um Geschwindigkeit. Vielmehr ist man im Marathon-Sport froh, manchmal überhaupt einen Weg aus den Dünen zu finden. Und es gilt die Grundregel, nie stehen bleiben zu dürfen, sondern immer in Bewegung bleiben zu müssen, um sich nicht festzufahren. Selbst auf die ungewohnten Bedingungen muss man sich anpassen ? ich gehe verstärkt in die Sauna, um mich an hohe Lufttemperaturen zu gewöhnen.“

Sein neuer Copilot Walter Bachhuber hat bereits Erfahrungen als Beifahrer bei der Rallye Dakar und verfügt über die notwendigen Navigations-Kenntnisse. „Marathon ist für mich eine ganz neue Disziplin, in der es so viele Variable gibt. Umso wichtiger ist es, einige Konstanten zu kennen. Walter Bachhuber ist mit dem Marathon-Sport schon von früheren Einsätzen vertraut. Seine Erfahrung, seine Navigationstalente und auch seine geographischen Kenntnisse kommen mir extrem zugute“, kommentiert Depping.

Als Ziel für den Start bei der Dakar setzt sicht der 36-jährige die Zielankunft in Sharm El Shei: „Ich will lernen, möglichst viele Erfahrungen sammeln und deshalb unbedingt in Sharm El Sheikh nach 19 Tagen über die Rampe fahren. Es wäre vermessen, bei meiner persönlichen Wüsten-Premiere ehrgeizigere Ziele oder gar eine bestimmte Position im Endergebnis anzupeilen.“

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