Meeke als PSA-Tester zurück

Nach dem Debakel bei Mini kehrt Kris Meeke zum französischen PSA-Konzern zurück. Dort soll er maßgeblich die Testartbeit mit dem neuen Citroën DS3 R5 und Peugeot 208 T16 vorantreiben. Als Lohn winkt auch der Einsatz in der Europameisterschaft.

18. April 2013

Michael Heimrich

In Portugal präsentierte Citroën erstmals der Öffentlichkeit den DS3 R5. Zwar handelte es sich noch um ein Showcar mit abgedunkelten Scheiben, aber der frühe Auftritt machte auch der Konkurrenz klar, dass die Franzosen diesmal von Anfang dabei sein wollen, wenn eine neue Topklasse im Kundensport eingeführt wird. Gemeinsam mit Schwestermarke Peugeot will man erreichen, dass möglichst viele R5-Modelle aus dem PSA-Konzern stammen, deshalb arbeiten beide Motorsport-Abteilungen bei der Entwicklung eng zusammen.

„Unser R5 ist zu 80 Prozent mit dem Schwestermodell Peugeot 208 T16 identisch. Der Hauptunterschied liegt im Chassis. Der DS3 ist insgesamt und auch beim Radstand etwas kürzer, demzufolge gibt es konstruktive Unterschiede beim Fahrwerk“, erklärte Citroën-Cheftechniker Xavier Mestelan-Pinon.

Ein Fahrer soll in der Entwicklung eine große Rolle spielen: Kris Meeke kehrte von Prodrive-Mini zum PSA-Konzern zurück und hat bereits den 208 T16 ausgiebig testen können. Im DS3 R5 wird der ehemalige IRC-Champion Ende April zum ersten Mal sitzen. Während bei Peugeot laut über Testeinsätze von Meeke innerhalb der Europameisterschaft nachgedacht wird, gilt er bei Citroën als Favorit für die für Anfang Oktober beim WM-Lauf im Elsass anvisierte offizielle Jungfernfahrt des DS3 R5 als Vorauswagen.

"Ich konnte vor Portugal den Peugeot 208 T16 mehrere Tage testen und werde bald im DS3 R5 sitzen. Es wird spannend, die Unterschiede zwischen beiden Fahrzeugen herauszufinden", sagte Meeke.

Fiesta R5 auf Korsika

Unterdessen geht auch bei M-Sport die Entwicklung des neuen Fiesta R5 weiter. Insgesamt 15 Bestellung liegen bereits vor und beim EM-Lauf auf Korsika (16. bis 18. Mai) soll das Fahrzeug erstmals als 0-Fahrzeug auch auf internationaler Bühne eingesetzt werden. M-Sport-Chef Malcolm Wilson verriet, dass er bei der FIA eine Ausnahmegenehmigung beantragt habe, die einen Start des Fiesta R5 bei der Ypern-Rallye (27. bis 29. Juni), also vor dem angepeilten Homologationsdatum am 1. Juli, erlaubt.  "Die Europameisterschaft ist ein großer Markt und persönlich sehe ich die EM als Meisterschaft noch stärker werden, vor allem wenn die Weltmeisterschaft sich globaler aufstellt", meinte Wilson.

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