Masuoka siegt bei der Rallye Dakar – Kleinschmidt Achte

Der Japaner Hiroshi Masuoka wiederholte im Mitsubishi zusammen mit seinem Münchner Beifahrer Andraes Schulz seinen Vorjahreserfolg. Jutta Kleinschmidt hat ihre VW-Premiere bei der 25. Rallye Dakar auf dem achten Platz beendet.

19. Januar 2003

Michael Heimrich

„Wir alle sind stolz darauf, diese Herausforderung bewältigt zu haben – noch dazu bei einer so kurzen Vorbereitungszeit“, erklärte Jutta Kleinschmidt im Ziel. „Vielen Dank an das gesamte Team und meine Beifahrerin Fabrizia Pons für die tolle Arbeit. Trotz aller Rückschläge haben wir uns immer wieder nach vorne gekämpft und für Volkswagen einen schönen Debüterfolg erzielt.“

Nachdem der souverän führende Stephane Peterhansel auf der gestrigen Etappe weit zurückfiel, konnte der Japaner Hiroshi Masuoka und sein Münchner Beifahrer Andreas Schulz zum zweiten Mal die Rallye Dakar gewinnen. Die Vorjahressieger gewannen bei der 25. Austragung der Dakar nach 17 Etappen und 5257 Wertungskilometern von Marseille nach Sharm el Sheikh in Ägypten in ihrem Mitsubishi Pajero Evolution deutlich mit 1:52:12 Stunden Vorsprung vor ihrem Markenkollegen Jean-Pierre Fontenay aus Frankreich. Den letzten Tagessieg holte sich erneut Ari Vatanen im Nissan.

„Motorsport kann grausam sein. Es hat sich wieder gezeigt, dass das Rennen erst auf der Ziellinie zu Ende ist“, so Peterhansel, der mit sechs Etappensiegen mehr als ein Drittel aller Prüfungen für sich entschied. Weitere fünf Mal beendete er den Tag als Zweiter. Eine beeindruckende Bilanz des 37 Jahre alten Franzosen, der die Dakar zuvor sechs Mal mit dem Motorrad gewann und somit der erfolgreichste Teilnehmer aller Zeiten ist.

„Ich weiß genau, was in Stéphane vorgeht. 2001 habe ich die Rallye unter ähnlichen Umständen verloren“, berichtete Sieger Masouka. Der 42 Jahre alte Japaner feierte nach 5257 Wertungskilometern seinen zweiten Dakar-Sieg in Folge. „Auch wenn ich lieber unter anderen Umständen gewonnen hätte, ist es natürlich ein großer Erfolg für uns.“

„Der Dakar-Sieg ist das größte Ziel, das man im Marathon-Sport erreichen kann. Ich bin überglücklich. Ein großes Lob gebührt natürlich auch unserer Service-Crew. Marathon ist ein Mannschaftssport. Und wir hatten ein super Team“, jubelte Andreas Schulz. Der mittlerweile in Dubai lebende Bayer ist der erfolgreichste deutsche Dakar-Teilnehmer.

[b]Endstand nach 17 Etappen[/b]
1. Masuoka/Schulz (J/D) Mitsubishi Pajero, 49:08.52 Std.
2. Fontenay/Picard (F/F) Mitsubishi Pajero, + 1:52.12 Std.
3. Peterhansel/Cottret (F/F) Mitsubishi Pajero, + 2:16.28 Std.
4. Sousa/Magne (P/AND) Mitsubishi L200, + 2:27.47 Std.
5. de Villiers/Maimon (RSA/F) Nissan Pickup, + 2:45.55 Std.
6. Henrard/Willis (B/GB) Volkswagen Tarek + 3:42.15 Std.
7. Vatanen/Thörner (FIN/S) Nissan Pickup, + 4:25.59 Std.
8. Kleinschmidt/Pons (D/I) Volkswagen Tarek + 8:16.56 Std.
9. Alphand/Stevenson (F/GB) BMW X5 + 8:56.06 Std.
10. Monterde/Tornabell (E/E) Mitsubishi Pajero + 9:08.19 Std.

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