Keine Veränderung vor dem Ruhetag

Auf Gesamtrang fünf in die Pause: Die auf 90 Kilometer verkürzte zehnte Etappe der Transorientale brachte keine Veränderung im Gesamtklassement. Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann haben vor dem Ruhetag weiterhin Chancen auf das Podium.

22. Juni 2008

Michael Heimrich

Mit einer Länge von 341 Kilometern in Wertung sollte die zehnte Prüfung eine der entscheidenden Etappen der diesjährigen Transorientale werden. Doch am Ende kam es wie immer anders als erwartet: Durch die Verspätung zahlreicher Teilnehmer wurde die Prüfung verspätet gestartet. Die Veranstalter entschieden daher, den Wertungsabschnitt auf von 341 auf 90 Kilometer zu verkürzen.

Auf der Sprintetappe über ein ehemaliges Militärgelände gab es in der Spitzengruppe keine Überraschungen, aber einige interessante Erfahrungen. Der Ankunftsort trägt die Exotik schon im Namen: Hsia Wu Tung Wo – chinesischer geht es kaum. Die Strecke der heutigen Etappe wurde von Zuschauern regelrecht belagert, sodass es einen fast schon an das Spektakel am Col de Turini zu seinen besten Zeiten erinnerte. Vor dieser Kulisse gingen Kahle und Schünemann kein Risiko ein und belegten die siebte Position. Der Rückstand auf Tagessieger Francois Delecour betrug allerdings nur rund fünf Minuten.

Im Gesamtklassement gab es vor dem Ruhetag keine gravierenden Veränderungen: José Luis Monterde (Schlesser-Buggy) liegt mit einem komfortablen Vorsprung von über einer Stunden vorn. Die Plätze zwei bis fünf sind in den letzten Tagen enger zusammengerückt. Jerome Pelichet (Bowler) trennt eine Viertelstunde von seinem Markenkollegen Nicolas Gibon. Der viertplazierte Francois Delecour ist bis auf drei Minuten an seinen Landsmann Gibon herangefahren. Auf Rang fünf, mit einer halben Stunden Abstand zu Delecour, folgen Matthias Kahle und Thomas Schünemann. Mit einem Rückstand von 2:10 Stunden auf den Führenden geht das HS RallyeTeam in den Ruhetag. Bei den Trucks erzielten Mathias Behringer, Hugo Kupper und Siegfried Schadl heute die 13. Position. In der Gesamtwertung liegt der MAN-Race-Truck unverändert auf Rang neun.

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