Kahle bester Nicht-VW

Matthias Kahle und Co Thomas M. Schünemann setzen auch am fünften Tag ihre Erfolgsgeschichte bei der Silk Way Rally fort.

9. September 2009

Michael Heimrich

Während die Konkurrenz strauchelt, verbessert sich das HS Rallye- Team auf die fünfte Position, direkt hinter den vier Werks-VW. Nach fünf Etappen sind Kahle und Schünemann bestes Privat-Team, bestes Team mit Zweiradantrieb sowie das beste Buggy-Team.

Mit 424 WP-Kilometern war die fünfte Etappe der Silk Way Rally zwar kürzer als die 580 Kilometer lange Königsetappe des Vortags, dafür hatte es der Wertungsabschnitt zwischen Beyneu und Janaozen mehr als in sich. Gleich zwei Teilnehmer aus den Top Ten mussten herbe Rückschläge hinnehmen. Christian Lavieille (Nissan) und Philippe Gache (SMG-Diesel-Buggy) – vorher auf den Rängen Fünf und Sieben klassifiziert – stoppten heute in der Prüfung mit technischen Defekten. Ihre Weiterfahrt ist noch ungewiss.

Das HS RallyeTeam hingegen scheint mit der Herausforderung der Rallye von Tag zu Tag zu wachsen. Kahle und Schünemann setzten ihre Fahrt heute ohne Schwierigkeiten fort und fuhren mit Platz Sechs ihr bisher bestes Tagesergebnis ein. In der Gesamtwertung klettert der Fast&Speed-Buggy auf die fünfte Position – mit mehr als 20 Minuten Abstand auf den ersten Verfolger. Nach knapp der Hälfte der Distanz liegen lediglich die vier Werks-VW vor dem Hamburger HS RallyeTeam. Kahle/Schünemann sind nicht nur auf dem Weg zum Sieg in der Buggy-Klasse T1.3, sondern zurzeit auch das beste Privat-Team der Rallye.

Matthias Kahle: „Ich muss zugeben, dass mich unser gutes Ergebnis etwas überrascht. Wir sind heute kein Risiko eingegangen und waren darauf bedacht, unsere Position in der Gesamtwertung zu halten. Außerdem kamen die Strecken unserem Buggy nicht entgegen. Wir sind größtenteils in tiefem Schotter und Sand gefahren und da können die anderen Teams den Vorteil ihres Allradantriebs ausspielen. Umso glücklicher sind wir, dass wir den fünften Platz erobert haben.“

Den Tagessieg holte sich das „Dakar“-Siegerduo Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz. Auf den insgesamt 480 Kilometern durch Kasachstan von Beyneu nach Janaozen bezwang es seine Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk um hauchdünne sieben Sekunden.

Zwischenstand nach Etappe 05, Beyneu (KZ) – Janaozen (KZ)
1. Al Attiyah / Gottschalk Volkswagen 12h13’44
2. Sainz / Cruz Senra Volkswagen +06’09
3. Miller / Pitchford Volkswagen +11’23
4. De Villiers / von Zitzewitz Volkswagen +11’50
5. Kahle / Schünemann Fast&Speed-Buggy +1h56’58
6. Berkut / Meshcheryakov Mitsubishi +2h18’10
7. Errandonea / Garcin SMG-Buggy +2h23’24
8. Misikov / Zhiltsov Nissan +2h30’35

Und so geht es weiter…
Am Ende der sechsten Tagesetappe über 698 Kilometer von Janaozen (Kasachstan) nach Turkmenbashi (Turkmenistan) erreichen die Volkswagen Piloten das Kaspische Meer, den größten See der Erde. Bevor die Teilnehmer die Hafenstadt erreichen, müssen sie auf 514 WP-Kilometern eine knifflige Mischung unterschiedlichsten Terrains absolvieren – beispielsweise felsige Bergstrecken, extrem staubige Pfade, weiche Dünen, kleine Canyons und ausgetrocknete Seen.

Die Highlights der fünften Etappe:

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