IRC verzichtet auf Safari

Wegen der politischen Lage in Kenia, verzichtet die IRC in diesem Jahr auf die Safari-Rallye. Ursprünglich war der Klassiker als Saisonauftakt geplant.

11. Januar 2008

Michael Heimrich

„Nach einer langen Beratung und genauer Betrachtung der Umstände haben wir festgestellt, dass uns keine andere Wahl bleibt, als die Safari aus dem Kalender zu nehmen”, erklärte IRC-Chefpromoter Jacques Behar.

„Es tut mir für die dortigen Organisatoren ausgesprochen leid, denn sie haben sehr viel Arbeit in die Rallye investiert, damit diese ein Erfolg wird. Wenn sich die politische Lage wieder stabilisiert hat, hoffen wir auf eine Rückkehr 2009“, so Behar weiter.  „Die Entscheidung, in diesem Jahr nicht zu fahren, hat nichts mit der Organisatoren zu tun. Sie sind unglücklicherweise Opfer der Politik und die Sicherheit unserer Teilnehmer hat Vorrang.“ 

Kleines Trostpflaster für die Safari-Macher: Sie bekommen von der IRC den Status ‚IRC Supporter Event‘ verliehen. Die Highlights der Veranstaltung werden wie geplant auf Eurosport zu sehen sein. Welche Rallye die entstandene Lücke im April füllen kann, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

Nach den Wahlen kam es in Kenia zu blutigen Unruhen mit inzwischen rund 600 Toten und mehr als 250.000 Flüchtlingen. Das Auswärtige Amt in Berlin rät bis auf Weiteres „dringend“ von nicht notwendigen Reisen nach Kenia ab. Bereits in der Vorwoche musste die Dakar abgesagt werden, nachdem Terroristen in Mauretanien mit einem Anschlag auf die Rallye gedroht hatten.

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