Das Ende des Kahle-Fabias

JUKA Motorsport musste einen herben Verlust verkraften. Tamas Turi zerlegte den in Deutschland bestens bekannten Skoda Fabia WRC von Matthias Kahle.

21. September 2007

Michael Heimrich

Das Duell in der ungarischen Meisterschaft wurde bei der Asphaltveranstaltung Allianz Hungaria Rallye fortgesetzt. Den Prolog zu Beginn entschied Balazs Benik zu seinen Gunsten, doch danach dominierte zunächst Tamas Turi im Ex-Kahle-Skoda der tschechischen Truppe von JUKA Motorsport. Der Vorsprung nach den ersten sechs Prüfungen betrug jedoch knappe 1.9 Sekunden, da Turi in der letzen Prüfung der Etappe patzte und rund zehn Sekunden liegen ließ.
 
Am Samstag vergrößerte Turi zunächst seinen Vorsprung auf Benik, der jedoch direkt konterte und den Rückstand verkürzte. In der neunten Prüfung ging der Skoda-Pilot Turi über das Limit hinaus, cuttete eine schnelle Kurve zu stark, verlor die Kontrolle und zerlegte das ehemalige Einsatzfahrzeug von Matthias Kahle an einem Baum. Die Wertungsprüfung musste unterbrochen werden, der Besatzung ist jedoch glücklicherweise nichts passiert.

Danach war der Weg frei für Benik im Ford Focus WRC03, der sich den Sieg vor Norbert Herczig im Subaru Impreza WRC sicherte. Vor den letzten beiden Meisterschaftsläufen belegt der Ford-Pilot die Führung mit sechzehn Zählern Vorsprung auf Turi, der sich wohl nach einem neuen Einsatzfahrzeug umschauen muss. Gesamt-Dritter wurde Laszlo Vizin im Subaru vor Tibor Erdi im Skoda Octavia WRC. Letzterer lieferte sich ein Duell mit dem Markenkollegen Frigyes Turan, gegen den er sich mit 14.2 Sekunden Vorsprung durchsetzen konnte.

Endstand Allianz Hungaria Rallye 2007
1. B. Benik/I. Varga – Ford Focus WRC  1:14:44.6 Stunden
2. N. Herczig/Z. Csökö – Subaru Impreza WRC  + 2:11.7 Minuten
3. L. Vizin/G. Zsiros – Subaru Impreza WRC  + 2:16.7
4. T. Erdi Jr./J. Lukacs – Skoda Octavia WRC  + 3:40.4
5. F. Turan/K. Benics – Skoda Octavia WRC  + 3:54.6
6. G. Borsi/L. Baranyai – Subaru Impreza WRC  + 4:37.9
7. C. Spitzmüller/M. Kazar – Mitsubishi Lancer Evo IX  + 4:50.6
8. I. Pethö/A. Ruboczky – Mitsubishi Carisma GT  + 4:54.9

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