Burkart: „Gute Zeiten, toller Test!“

Am vergangenen Wochenende zeigte sich Aaron Burkart inmitten des IRC-Starterfeldes bei der Rallye Principe de Asturias souverän.

15. September 2009

Michael Heimrich

Ein Plattfuß ließ ihn am Ende des ersten Tages seine Führung in der Gruppe der zweiradgetriebenen Fahrzeuge verlieren, doch er kämpfte sich am Samstag durch konstant schnelle Zeiten wieder auf Platz 2 in der Gruppe A nach vorn.
Für Aaron Burkart war die Rallye Principe de Asturias eine gelungene Vorbereitung auf den demnächst anstehenden JWRC-Lauf in Spanien.

„Wir haben sehr viele verschiedene Einstellungen und Teile testen können. Damit haben wir unser Ziel erreicht, denn der Suzuki sollte für Spanien noch ein besseres Asphalt Test-Up bekommen“ fasst der 26-Jährige zusammen. 
Die schnellen und selektiven Strecken mit den vielen Kurven lagen dem Wahl-Berliner, auch das Fahren im Dunkeln machte ihm keine Probleme: „Schlimmer war das sehr frühe Aufstehen“, scherzt Burkart und ergänzt: „Ich fahre gern in der Nacht, das ist etwas Besonderes. In San Remo wird auch wieder nachts gestartet, darauf freue ich mich schon.“ Auf den langen Wertungsprüfungen machten ihm und Co-Pilot Michael Kölbach allerdings die Reifen zu schaffen: „Sie ließen auf die Distanz in der Performance extrem nach. Aber es ist gut, dass das hier schon passiert ist. So konnten wir Möglichkeiten testen, das zu verhindern oder zumindest einzudämmen“, so Burkart.

Trotzdem setzte der SSE-Pilot mehrere sehr gute Zeiten. Im direkten Zeitenvergleich mit dem schnellsten R3-Auto siegte Burkart deutlich. „Der Plattfuß am Freitag hat uns 2:30 min. gekostet. Daraufhin sind wir auf Platz 6 in der Gruppe A zurückgefallen. Das war zu viel Zeit, um alles auf den verbleibenden sechs WPs wieder aufzuholen. Wir haben 5 von 6 Gruppen-Bestzeiten am Samstag gesetzt, damit sind wir sehr zufrieden“, fasst er zusammen. Auch die deutschsprachige IRC-Konkurrenz beobachtete er während der Rallye genau und war auf 7 der 13 gefahrenen WPs schneller: „Es ist immer gut zu wissen, wo man steht und ich freue mich, dass die Rallye hier so gut gelaufen ist. Am Ende mussten wir uns zwar sowohl Wittmann als auch Vinyes geschlagen geben, aber ich denke, dass wir auf den Prüfungen gezeigt haben, dass wir deren Tempo durchaus mitgehen können oder sogar schneller sind.“

Das ganze Team schaut nun gespannt auf die Rallye Catalunya Anfang Oktober, wo Aaron Burkart gegen den frisch gebackenen JWRC Champion Martin Prokop antritt und er sich erneut den Vize Weltmeistertitel der Junioren holen möchte.

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