Bruno Thiry muss aufgeben

Der erste Tag der Antibes verlief für den Ex-Champion Bruno Thiry nicht gerade nach Maß. Zwar erreichte der Belgier noch den Service, doch dann folgte das Aus.

22. Oktober 2004

Michael Heimrich

Bis zur vierten Wertungsprüfung sah die Welt noch in Ordnung aus für das belgische Duo Bruno Thiry/Nicolas Gilsoul, die den EM-Vizetitel bei der Antibes für sich entscheiden wollten. In den letzten beiden Prüfungen der ersten Etappe jedoch machte das Triebwerk des kleinen C2 dem Kronos Team einen Strich durch die Rechnung. Der routinierte Belgier schaffte es noch den Abschluss-Service zu erreichen, doch dort hieß es jedoch endgültig: Motorschaden, Ausfall!

„Wir waren wirklich motiviert beim Finallauf ein gutes Ergebnis herauszufahren“, erklärte der enttäuschte Belgier. „Zu Beginn haben wir uns für die falschen Reifen entschieden, danach hielten uns Bremsprobleme auf. Die Bestzeit in der vierten Prüfung zeigte einmal mehr, dass der Wagen in den letzten Monaten gut entwickelt wurde. Doch dann machte das Triebwerk nicht mehr mit.“

Zwar liegen Luca Pedersoli und Bruno Thiry punktgleich in der EM-Wertung, doch der Italiener kann die größere Zahl an Siegen vorweisen. Somit beendet der Vorjahresmeister das diesjährige Championat als Gesamtdritter: „Man sollte nicht vergessen, dass es die erste volle Saison in einem völlig neuen Auto war“, fügte Thiry hinzu. „Wir konnten in unserer Kategorie auf Madeira und in Landen siegen. Glaubt mir, bald wird der C2 das Maß der Dinge in der S1600-Kategorie sein.“

Nach sechs Prüfungen in Führung liegt der neue Europameister Simon Jean-Joseph, der den vierten Sieg in Folge anstrebt. Ganze 1:26.5 Minuten dahinter reiht sich De Meyer ein, der in einem älteren Megane Kitcar startet. Zweitbester EM-Pilot ist der Pole Michal Solowow auf Gesamtrang fünf, beim zweiten Einsatz im Clio S1600. Sein Landsmann Michal Kosciuszko belegt im Suzuki Ignis S1600 die siebte Position.

Stand bei der Rallye d’Antibes nach der ersten Etappe:

1. Jean-Joseph/Boyere – Reanult Clio S1600 1h 10:44.9
2. De Meyer/Foulliat – Renault Megane Kit Car +1:26.5
3. Boetti/De Touuris – Citroen Saxo +2:11.8
4. Bonfils/Tornior – Peugeot 306 Maxi +2:48.0
5. Solowow/Baran – Renault Clio S1600 +3:37.0
6. Kosciuszko/Baran – Suzuki Ignis S1600 +5:41.5

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