Britische Meisterschaft

Bogie baut Führung aus

Nach dem Sieg bei der Rallye Sunseeker kann sich David Bogie auch bei der Pirelli Rally durchsetzen – Barrable und Greer kommen mit ihren S2000 immer besser zurecht

<strong>ZWEITER SAISONSIEG:</strong> David Bogie baut Meisterschaftsführung aus

Bereits in der ersten Wertungsprüfung setzte sich David Bogie 7,2 Sekunden vor Elfyn Evans in Führung. Doch nach dieser Prüfung gab es schon einen Sieganwärter weniger, Adam Gould musste seinen Subaru mit einer gebrochenen Radaufhängung abstellen. Der Schotte Bogie erarbeitete sich bis zum Mittagsservice einen Vorsprung von einer halben Minute auf den folgenden Barrable.

 

Der Skoda Fabia S2000-Fahrer hatte wiederum einen Vorsprung von 15 Sekunden auf seinen Teamkollegen Greer. Bulldog-Sieger Evans erlitt dagegen in WP 6 einen Reifenschaden, deshalb lag er zu diesem Zeitpunkt nur auf Platz fünf hinter Jason Pritchard.

 

Nach der Mittagspause machte der Erstplatzierte da weiter, wo er auf gehört hatte - nämlich mit einer weiteren Bestzeit. Dagegen war die Rallye für Tom Cave beendet. Nachdem er in der WP zuvor bereits einen Reifenplatzer hatte und auf Position neun zurückfiel, brach nun die Radaufhängung. Viel Zeit verlor auch Pritchard, er landete in einem Graben und brauchte einige Minuten um sich wieder zu befreien. Deshalb erreichte er am Ende nur den unbefriedigenden neunten Platz.

 

Aufgrund von Pritchards Fahrfehler rutschte Elfyn Evans kampflos auf Platz vier nach vorne. Der Brite ließ es nach der Mittagspause ruhiger angehen, da nach vorne nichts mehr ging. Bei den ersten Dreien änderte sich nichts mehr, Jonathan Greer erreichte den letzten Podiumsrang, obwohl er sich über das Fahrverhalten seines Skodas beklagte.

 

Robert Barrable fuhr Platz zwei sicher nach Hause. Der Ire darf sich über seinen ersten Podiumsplatz in der englischen Meisterschaft freuen. David Bogie ließ sich am Nachmittag alle Bestzeiten gutschreiben und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Dadurch konnte er in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen.

 

In der Kategorie für zweiradangetriebene Fahrzeuge revanchierte sich Martin McCormack im Citroen DS3 R3 für die Niederlage bei der Bulldog-Rally. Trotz anfänglichen Getriebeproblemen distanzierte er Jukka Korhonen im schwächeren Ford Fiesta R2. Schnellster Fronttriebler im Feld war jedoch Bulldog-Sieger Mark Donnelly. Nach einer Zeitstrafe von 1:40 Minuten musste er sich mit Rang vier begnügen. Zum ersten Mal in diesem Jahr kam auch WM-Akademie-Fahrerin Molly Taylor ins Ziel, allerdings nur auf Gesamtplatz 13.

 

Endstand Pirelli International Rally 2011:<\strong>

1. D. Bogie/K. Rae - Mitsubishi Lancer Evo IX 1:28:57.9

2. R. Barrable/ D. Connolly - Skoda Fabia S2000 + 1:02.1

3. J. Greer/D. Roberts - Skoda Fabia S2000 + 2:39.6

4. E. Evans/A. Edwards - Subaru Impreza WRX STi + 4:12.5

5. M. McCormack/D. Moynihan - Citroen DS3 R3T + 6:05.4

6. J. Korhonen/M. Salminen - Ford Fiesta R2 + 6:24.6

7. C. Breen/G. Roberts - Ford Fiesta R2 + 6:34.7

8. M. Donnelly/B. McNulty - Renault Clio R3 Maxi + 6:37.7

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