Afrika-Titel für Don Smith

Der siebte Gesamtrang bei der Uganda Rally reicht dem Kenianer Don Smith (Subaru Impreza WRX) zum Titelgewinn in der Africa Rally Championship (ARC).

20. September 2016

Michael Heimrich

Airline-Besitzer Don Smith (Subaru Impreza WRX) schaffte es nicht Highlights in der African Rally Championship (ARC) zu setzen, trotzdem geht nach Jaspreet Chatthe im Vorjahr der Titel auch in diesem Jahr an einen Fahrer aus Kenia. Doch erstmal der Reihe nach. Beim Saisonauftakt, der Rallye Bandama – Côte d’Ivoire, gab Gary Chaynes (Mitsubishi Lancer Evo IX) das Tempo vor. Neben dem Gesamterfolg konnte er zwischen sich und Smith einen Vorsprung von sage und schreibe 35:02,4 Minuten herausfahren.

Bei der darauffolgenden Rally South Africa sah es nicht anders aus. Während die Fahrer aus dem Südafrikanischen Championat die Gesamtwertung unter sich ausmachten, sammelte Smith einmal mehr wichtige Meisterschaftszähler als Zweiter der ARC-Wertung als Gesamt-Elfter und mit 14:09,4 Minuten Rückstand auf den ARC-Sieger Muna Singh Jr (Subaru Impreza WRX). Auch in Zambia reichte es für Smith nur zu Rang zwei in der Afrika-Wertung, den Gesamtsieg holte der nicht für die ARC gewertete Jassy Singh (Subaru Impreza WRX), der seinen jüngeren Bruder Muna Singh Jr mit elf Sekunden Rückstand auf die zweite Position verweisen konnte.

Bei der Rally of Tanzania konnte Don Smith die volle Punktzahl in der ARC-Wertung einfahren, das lag aber auch nur daran das Muna Singh Jr vorzeitig ausschied und keiner der anderen Starter punktberechtigt war. Auf den Gesamtsieger verlor der Kenianer am Ende 46:28 Minuten und reihte sich auf Position neun der Gesamtwertung ein. Beim fünften Meisterschaftslauf, der Rwanda Mountain Gorilla Rally, holte Valery Bukera (Subaru Impreza WRX) den Gesamtsieg, während Muna Singh Jr einmal mehr die volle Punktzahl in der ARC-Wertung einfuhr. Smith hingegen erwies sich als fleißiger Punktesammler und konnte als Gesamt-Siebter abermals den zweiten ARC-Rang einfahren.

Vergangenes Wochenende konnten Don Smith und sein Beifahrer Bob Kaugi dann den Titel für sich entscheiden. In der ARC-Wertung der Uganda Rally reichte es einmal mehr nur zum siebten Gesamtrang, in der Afrika Meisterschaft reihen sich beide hinter Ismail Shermohamed (Ford Fiesta R2). Der Gesamtsieg ging an Hassan Alwi und Enock Olinga (Subaru Impreza WRX), der drei von acht WP-Bestzeiten holte. Muna Singh Jr hingegen trumpfte in zwei Wertungsprüfungen auf, ehe er die Veranstaltung vorzeitig wegen eines undichten Tanks beenden musste.

Endstand Uganda Rally 2016:
01. H. Alwi Jr/E. Olinga (Subaru Impreza WRX N14) 2:41;03,5
02. A. Blick/U. Bakunda (Subaru Impreza WRX N10) +0:50,1
03. C. Fitidis/E. M. Nzamwita (Mitsubishi Lancer Evo X) +7:54,5
04. O. Mayanja/H. Mukuye (Mitsubishi Lancer Evo X) +14:15,2
05. I. Shermohamed/P. Jordaan (Ford Fiesta R2) +15:14,6
06. K. Walubi/S. Kalema (Mitsubishi Lancer Evo X) +23:45,8
07. D. Smith/B. Kaugi (Subaru Impreza WRX N16) +29:27,3
08. M. A. Roshanali/J.-J. Giesen (Subaru Impreza WRX N12) +33:04,1
09. Y. Nasser/A. Katumba (Subaru Impreza WRX N10) +34:59,5
10. A. S. Negomba/H. Lwanga (Toyota Vitz) +37:17,6

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