Hattrick für Duval bei den Legend Boucles

François Duval gewinnt zum dritten Mal die Legend Boucles. Die Stargäste Markku Alén und Alister McRae kommen nicht in Ziel.

22. Februar 2015

Michael Heimrich

Zum dritten Mal in Folge ist François Duval der Stärkste. Bei der ersten Ausgabe der Legend Boucles am neuen Standort Bastogne gewann Duval im Ford Escort RS vor der Überraschung der Rallye, Raphaël De Borman im Ford Escort RS.
Aber so einfach, wie es aussah, war es nicht. „Es war ein sehr schwieriger Parcours mit drei geheimen WP. Die Strecke hatte doch relativ viele Schotteranteile mit heftigen Schlaglöchern. Da hätte so einiges kaputt gehen können. Ich bin froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben“, sagte Duval bei der Siegerehrung. „Klar, der dritte Sieg in Folge ist natürlich super.“
Bei der Mehrzahl der Gleichmäßigkeitsprüfungen war es kein Problem, die vorgegebene Zeit einzuhalten, was auch immer einer Reihe von Konkurrenten gelang. Bis zur Halbzeit lagen die Spitzenfahrer nur wenige Strafpunkte auseinander. Den Unterschied machte Duval, als es darum ging, keine Kompromisse einzugehen. Bei den knapp kalkulierten Prüfungen war er deutlich näher an der Soll-Zeit als die Konkurrenz. Am Ende hatte Duval 36,88 Strafpunkte, De Borman 87,60.
Dritter wurde Bernard Munster (Porsche Carrera RS) vor Florian Jupsin (Ford Escort RS). Marc Duez kam am Ende noch auf Platz fünf. Er lag nach dem Prolog Freitagnacht nur auf Rang 43, nachdem ihm die Scheinwerferleiste weggeklappt war. Patrick Snijers musste beim Fahren gleichzeitig Innenscheibenwischer spielen, weil die Windschutzscheibe beschlug. Rekordsieger Snijers wurde Sechster.
Schon früh draußen war Stargast Markku Alén. Der Finne musste seinen Fiat Abarth 131 bereits am Samstagmorgen mit Getriebeschaden abstellen. Alister McRae lag bis zur vorletzten Schleife im Ford Escort RS auf Podiumskurs, wurde dann aber von einem defekten Vergaser aus dem Rennen geworfen.
An dem Citroën Visa 1000 pistes von Bruno Thiry gab die Lichtmaschine den Geist auf, Jean-Pierre Van de Wauwer fiel kurz vor Schluss wegen eines Motorschadens aus. Yves Matton (Porsche 911 SC) hatte auf der ersten Wertungsprüfung am Samstag durch einen mechanischen Defekt über vier Minuten Zeit verloren. Beifahrer Daniel Elena fand das Problem und die beiden rückten im Laufe des Tages von Platz 75 noch auf Rang 23 vor.
Der Umzug scheint den Veranstaltern gut getan zu haben. Es gab keine nennenswerten Timing-Probleme. Und auch die Zuschauer legten gute Manieren an den Tag, dieses Jahr musste keine Prüfung abgesagt werden. Ein nahezu reibungsloser Ablauf!

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