WP7: Sven Haaf und Marcus Hesse fallen weiter zurück.

Sven Haaf und Marcus Hesse sind aufgrund von Reifenproblemen in der Gesamtwertung der Castrol-Rallye weiter zurückgefallen.

1. Juni 2002

Michael Heimrich

"Es ist auf dem kurzen Schotterstück der letzten Prüfung passiert", erklärte Sven Haaf gegenüber rallye-magazin.de. "Wir haben uns entschlossen den Reifen auf der Prüfung zu wechseln und dadurch eine Menge Zeit verloren." – Die diesjährige Castrol-Rallye scheint nicht dem Citroen-Piloten kein Glück zu bringen: Haaf war mit starken Rückenschmerzen in die Rallye gestartet und hatte am Morgen der heutigen Etappe aufgrund von Elektrikproblemen viel Zeit verloren. Nach sieben gefahrenen Prüfungen liegt er abgeschlagen auf dem neunzehnten Gesamtrang mit einem Rückstand von über sieben Minuten auf die Spitze.

Aber auch Marcus Hesse lies durch einen Reifenschaden viel Zeit auf der Prüfung liegen und fiel in der Gesamtwertung auf den 22. Platz zurück. "Wir haben den Reifen auch auf der Prüfung gewechselt und natürlich viel an Boden verloren. Es ist sehr Schade, denn bis dahin lief alles sehr gut für uns."

An der Spitze fährt weiterhin Matthias Kahle. Der Görlitzer testet ein paar Einstellungen am Fahrwerk seines Octavia WRC aus und führt das Klassement mit einem Vorsprung von 1:43 Minuten souverän an. "Beim Start zur WP 7 habe ich das Auto abgewürgt und musste neu starten. Im Service haben wir den Auspuff-Krümmer mit einer Schelle reparieren müssen. Ganz dicht hält es aber nicht", kommentierte Matthias die einzigen Schwierigkeiten derzeit am Auto. Den zweiten Rang belegt weiterhin Mitsubishi-Pilot Sandro Wallenwein, der aber durch Getriebeprobleme etwas an Boden gegenüber seinen Verfolgern einbüßen musste.

Nach den Problemen von Sven Haaf fährt Christoph Schleimer dem ersten Klassensieg seines Corsa KitCars entgegen. "Wir lassen bei jedem Service neue Reifen aufziehen, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen und so einem möglichen Reifenschaden vorzubeugen. Wenn wir hier unseren ersten Sieg holen können, dann ist das natürlich ein Super-Einstand für unser neues Auto", erklärte Christoph.

Wesentlich spannender ist der Zweikampf bei den großen KitCars. Holger Knöbel und Martin Möckl trennen drei Runden vor Schluß gerade einmal 16.2 Sekunden. Entsprechend motviert zeigte sich der Skoda-Pilot vor dem Start der achten Prüfung: "Wir wollen den dritten Rang erzielen und werden den Druck auf Holger erhöhen. Vielleicht können wir ihn in einen Fehler zwingen."

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