Ruben Zeltner: „Der Stachel sitzt tief“

Seine Heimniederlage schmerzt Ruben Zeltner noch immer. Am kommenden Wochenende ist deshalb Wiedergutmachung angesagt, doch auf den anspruchsvollen Prüfungen in Thüringen scheinen die R5-Autos im Vorteil zu sein. Aber der amtierende Meister hat seine Hausaufgaben erledigt.

12. Juli 2016

Michael Heimrich

Gut zwei Monate sind seit der Sachsen-Rallye vergangen. In der Zwischenzeit hatte Ruben Zeltner die Möglichkeit, sich weiter an den schwarzen Porsche 911 GT3 von Born2Drive zu gewöhnen. „Nachdem ich beim ersten Einsatz mit meiner Fahrwerksabstimmung nicht ganz zufrieden war, haben wir einiges umgebaut und hoffen, dass unser Auto jetzt besser auf meine Befehle reagiert“, meinte Zeltner.
Die schnellen Prüfungen in Thüringen sollten dem Porsche liegen, doch der wellige Asphalt bringt die modernen R5-Fahrzeuge wieder nach vorn. „Ich habe keine Ahnung, wie schnell wir jetzt wirklich sind“, sagte Zeltner. „Es hängt sicherlich entscheidend davon ab, ob wir für das Fahrwerk jetzt die passende Abstimmung haben. Wir hoffen natürlich, dass wir mit den R5 einigermaßen mitgehen können. Wenn es trocken ist, können wir vorne mitfahren. Bei Regen sind die allradgetriebenen R5-Fahrzeuge ganz klar weit voraus.“
Doch nicht nur die R5-Fahrzeuge hat Zeltner im Blick, sondern auch seinen Porsche-Markenkollegen Rainer Noller. In Thüringen will er sich für die Niederlage beim DRM-Heimspiel in Sachsen revanchieren. „Der Stachel sitzt natürlich noch sehr tief. Es war für mich schon hart nicht schnellster Porsche zu sein. Aber da war ich selber schuld“, so Zeltner. „Ich hatte Rainer mit einigen Tipps ausgeholfen, die er ‚leider’ sofort umsetzte. Wir werden aber alles daransetzen, um dieses Mal vorne zu sein. Rainer Noller ist aber meiner Meinung nach mein bisher härtester Porsche Konkurrent.“

VIDEO: Thüringen-Rallye 2015

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